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Arbeitsmarkt: Arbeitslosigkeit im März weiter gesunken

Arbeitsmarkt  

Arbeitslosigkeit im März weiter gesunken

02.04.2012, 12:18 Uhr | AFP, dpa, dpa , AFP

Nach dem tiefsten Februar-Stand seit 21 Jahren hat sich die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im März weiter verringert. Sie fiel um 82.000 auf 3.028.000. Das waren 182.000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 7,2 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie bei 7,6 Prozent gelegen.

Arbeitsmarkt steckt Konjunkturschwäche weg

BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise sagte: "Die aktuelle konjunkturelle Schwächephase hat auf dem Arbeitsmarkt kaum Spuren hinterlassen. Die Arbeitslosigkeit ist im Zuge der einsetzenden Frühjahrsbelebung gesunken. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung liegen weiter deutlich im Plus. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist anhaltend hoch."

Saisonbereinigt sank die Arbeitslosenzahl sogar stärker als erwartet. Sie fiel um 18.000 auf 2,841 Millionen. Zuvor befragte Ökonomen hatten einen Rückgang um 10.100 Arbeitslose erwartet. Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl nahm im Westen wie im Osten um jeweils 9000 im Vergleich zum Vormonat ab.

Arbeitslosigkeit entwickelt sich besser als erwartet

Maßgeblich für den Rückgang ist der Zuwachs sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, der die Chancen erhöht hat, durch Aufnahme einer Beschäftigung die Arbeitslosigkeit zu beenden. In einer mittelfristigen Perspektive haben neben konjunkturellen Gründen der Strukturwandel und die Reformen am Arbeitsmarkt diese Chancen deutlich verbessert. So hat sich die Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren günstiger entwickelt, als dies bei gleicher Konjunktur noch vor zehn Jahren zu erwarten gewesen wäre.

Zur Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) zählen auch Personen, die z.B. an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder aus anderen Gründen nicht als arbeitslos gelten. Sie vermittelt somit ein umfassenderes Bild vom Defizit an regulärer Beschäftigung als die Arbeitslosigkeit. Im März belief sich die Unterbeschäftigung auf 4.066.000 – 377.000 weniger als vor einem Jahr. Sie ist damit, auch wegen der Abnahme der entlastenden Arbeitsmarktpolitik, stärker gesunken als die Zahl der Arbeitslosen.

Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich in Deutschland für den Februar auf 2,49 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 5,9 Prozent.

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