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Sparkassen: Dekabank wirft überraschend Chef raus

Dekabank wirft überraschend Chef raus

03.04.2012, 09:13 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Sparkassen: Dekabank wirft überraschend Chef raus. Franz Waas - von der Dekabank entlassen (Quelle: dpa)

Franz Waas - von der Dekabank entlassen (Quelle: dpa)

Die Dekabank, der Fondsdienstleister der Sparkassen, hat überraschend ihren Vorstandschef Franz Waas entlassen. Der Schritt erfolgte nur einen Tag vor der Bilanzpressekonferenz. Grund war ein Streit um Tantieme-Forderungen. Deshalb berief der Verwaltungsrat den 51 Jahre alten Manager am Montag mit sofortiger Wirkung von seinem Posten ab und entband ihn von allen Aufgaben. Waas hatte die Dekabank nach Problemen mit einem Immobilienfonds wieder auf Kurs gebracht, war aber nicht unumstritten.

Das notwendige persönliche Vertrauensverhältnis sei nicht mehr gegeben gewesen, "nachdem unterschiedliche Auffassungen über zusätzliche Tantieme-Forderungen aus der ersten Amtszeit für die Jahre 2008 und 2009 nicht ausgeräumt werden konnten", erklärte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DGSV).

Früherer Vorstand der HSH-Nordbank

Der frühere HSH-Nordbank-Vorstand Waas hatte den Chefposten am 1. Januar 2006 nach massiven Problemen bei einem Immobilienfonds übernommen. Anleger hatten 1,7 Milliarden Euro aus einem Deka-Fonds abgezogen. Waas brachte das Unternehmen wieder auf Kurs.

Im Juni 2010 hatte der Verwaltungsrat noch den Vertrag des Managers verlängert. Allerdings gab es innerhalb der Sparkassenfamilie auch Kritik am Risikoprofil der Dekabank unter Waas' Führung.

Die Zahlen präsentiert jetzt der Neue

Für das Jahr 2010 konnte Waas dank der Erholung an den Märkten einen Rekordgewinn präsentieren. Für das vergangene Jahr erwartete er ein wirtschaftliches Ergebnis im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre von rund 400 Millionen bis 500 Millionen Euro. Die Zahlen sollte er eigentlich an diesem Dienstag präsentieren.

Das tatsächliche Ergebnis fiel allerdings schlechter aus, wie inzwischen bekannt wurde. Die Euro-Schuldenkrise schmälerte den Gewinn 2011 drastisch. Das wirtschaftliche Ergebnis sackte im Vergleich zu dem von Sondereffekten geprägten Rekordjahr 2010 um fast 60 Prozent auf 383,1 Millionen Euro ab.

Zum kommissarischen Vorstandschef wurde Oliver Behrens bestimmt, der in dem Führungsgremium für das Geschäft mit Wertpapierfonds zuständig ist.

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