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DAX-Vorstände: Pensionsansprüche bei drei Milliarden Euro

DAX-Vorstände: Pensionsansprüche bei drei Milliarden Euro

05.06.2012, 18:16 Uhr | dpa-AFX, dapd, t-online.de

DAX-Vorstände: Pensionsansprüche bei drei Milliarden Euro. DAX-Manager streichen üppige Pensionen ein (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

DAX-Manager streichen üppige Pensionen ein (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn die Vorstände von Deutschlands größten Konzernen in den Ruhestand gehen, können Sie in der Regel auch im Alter mit üppigen Bezügen rechnen. Doch das kommt die Firmen teuer zu stehen. Allein bei den im DAX gelisteten 30 Top-Unternehmen summieren sich die Pensionsverpflichtungen mittlerweile auf drei Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.

2,3 Milliarden Euro Rückstellungen für Ex-Vorstände

So beliefen sich die Rückstellungen der großen Aktiengesellschaften für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Vorständen im vergangenen Jahr auf insgesamt 2,3 Milliarden Euro. "Hinzu kamen Barwerte und Rückstellungen für aktive Vorstände in Höhe von 677 Millionen Euro", sagte ein Sprecher der Stiftung.

Jedes DAX-Unternehmen habe für seine pensionierten Vorstände 2011 im Schnitt sieben Millionen Euro gezahlt, sagte der Sprecher weiter. In der Zukunft sei aber mit etwas niedrigeren Zahlungen zu rechnen. Derzeit würden überhöhte Sätze auf Normalmaß zurückgefahren und mit neuen Vorständen geringere Leistungen vereinbart.

Altersgrenze angehoben

Zudem hätten Konzerne die vorher oft bei 60 Jahren liegende Pensionsgrenze angehoben. 2009 zahlte die Hälfte der DAX-Unternehmen bereits ab 60 Jahren ein Ruhegeld, 2011 tat das noch ein Drittel, berichtete Evers.

Siemens gibt am meisten für Pensionen aus

Rechnet man Altersversorgung und Pensionsrückstellungen zusammen, wendeten Siemens (20,2 Millionen Euro), die Deutsche Bank (20,1 Millionen) und Thyssen-Krupp (17,7 Millionen) 2011 das meiste Geld für die Altersversorgung ihrer Vorstände auf. Allerdings seien die Angaben zu den individuellen Vorsorgeaufwendungen in den Geschäftsberichten trotz gesetzlicher Publizitätspflichten längst nicht in allen Punkten transparent und vergleichbar, kritisierte Evers.

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