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Boris Beresowski, Roman Abramowitsch: Gericht entscheidet Streit der Superreichen

Schlappe für Beresowski: Gericht entscheidet Streit der Superreichen

31.08.2012, 16:05 Uhr | t-online.de, dapd

Boris Beresowski, Roman Abramowitsch: Gericht entscheidet Streit der Superreichen. Roman Abramowitsch hat Boris Beresowski eine Schlappe zugefügt (Quelle: AP/dpa)

Roman Abramowitsch hat Boris Beresowski eine Schlappe zugefügt (Quelle: AP/dpa)

Die Schlacht der Oligarchen ist entschieden, Roman Abramowitsch hat triumphiert: Ein Gericht hat die Schadenersatzklage von Boris Beresowski gegen den FC-Chelsea-Besitzer abgeschmettert. Der Streit der schwerreichen Russen ging um vermeintlichen Betrug beim Verkauf der staatlichen Ölfirma Sibneft - und mehrere Milliarden Euro.

Abramowitsch "glaubwürdiger Zeuge"

Bei den Vorgängen um den Verkauf des russischen Ölkonzerns Sibneft hatte sich Beresowski von seinem ehemaligen Geschäftspartner Abramowitsch betrogen und unter Druck gesetzt gefühlt. Seine Schadenersatzklage über drei Milliarden Pfund - 3,8 Milliarden Euro - wurde jetzt aber vom Londoner High Court abgewiesen.

Abramowitsch (45) war nach Auffassung von Richterin Elizabeth Gloster "ein wahrheitstreuer und im Ganzen glaubwürdiger Zeuge". Beresowski hingegen konnte in dem Verfahren nicht überzeugen. "Er hätte alles gesagt, um seinen Fall zu gewinnen", zitiert der "Spiegel" Richterin Gloster.

Klage wegen Vertrauens- und Vertragsbruch

In dem Prozess von Oktober 2011 bis Januar 2012 zwischen den beiden in London lebenden Kontrahenten hatte Beresowski Abramowitsch Erpressung sowie Vertrauens- und Vertragsbruch vorgeworfen. Beresowski hat behauptet, Abramowitsch habe ihn eingeschüchtert und bedroht, um ihn dazu zu bringen, ihm seinen Sibneft-Anteil "für einen Bruchteil des echten Werts" - zwei Milliarden Dollar - zu verkaufen.

Abramowitsch erklärte Medienberichten zufolge, er habe Beresowski für Dienste als politischer Pate bezahlt. Ohne die Unterstützung einflussreicher Männer mit Kreml-Zugang habe damals niemand in Russland Geschäfte machen können. Sibneft-Anteilseigner sei Beresowski dagegen nie gewesen. Er veräußerte Sibneft im Jahr 2005 für rund 13 Milliarden US-Dollar an Gazprom.

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