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Arbeitslosigkeit in Eurozone auf Rekordstand

Arbeitslosigkeit in Eurozone auf Rekordstand

31.10.2012, 13:25 Uhr | t-online.de , dpa-AFX

Arbeitslosigkeit in Eurozone auf Rekordstand. Arbeitsamt in Madrid: Die Lage am spanischen Arbeitsmarkt hat sich weiter verschlechtert (Quelle: dpa)

Arbeitsamt in Madrid: Die Lage am spanischen Arbeitsmarkt hat sich weiter verschlechtert (Quelle: dpa)

Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone ist auf einen neuen Rekordstand geklettert. Das teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat mit. In den 17 Ländern der Währungsgemeinschaft lag die Erwerbslosenquote im September bei 11,6 Prozent, das ist ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte. Seit Anfang 2011 ist der Anteil der Menschen ohne Job damit immer weiter gewachsen.

In den 27 Ländern der Europäischen Union blieb die Quote im September im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 10,6 Prozent. In der EU sind insgesamt 25,8 Millionen Menschen ohne Arbeitsstelle, davon 18,5 Millionen im Euroraum.

Deutschland hat eine der geringsten Quoten

Deutschland gehört mit einer Erwerbslosenquote von 5,4 Prozent weiterhin zu den Ländern mit der geringsten Arbeitslosigkeit in Europa. Besser schneiden nur Österreich und die Niederlande ab. Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten sank die Quote in Deutschland zudem im vergangenen Jahr. Da die EU-Statistiker die Arbeitslosenquote nach anderen Kriterien berechnen als die Bundesagentur für Arbeit, weichen die Angaben der EU von den nationalen Werten ab.

Besonders hart trifft es nach wie vor die Krisenländer Spanien (25,8 Prozent) und Griechenland (25,1 Prozent). Den rasantesten Anstieg innerhalb des vergangenen Jahres erlebte das gebeutelte Hellas: Dort stieg die Zahl der Menschen ohne Arbeitsplatz innerhalb eines Jahres um mehr als sieben Prozentpunkte.

Jeder fünfte junge Mensch ohne Job

Ein drängendes Problem ist die hohe Jugendarbeitslosigkeit. Mehr als jeder Fünfte unter 25 Jahren hat keine Arbeit, sowohl in Europa als auch in der Eurozone. Spanien führt die Statistik an (54,2 Prozent), gefolgt von Portugal und Italien (jeweils 35,1 Prozent) und Irland (34,5 Prozent). Knapp unter 30 Prozent Jugendarbeitslosigkeit herrschen in Zypern, Bulgarien oder der Slowakei. Deutschland hat mit acht Prozent den niedrigsten bekannten Wert.

Der Sprecher von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor sprach von "inakzeptablen Zahlen". Gerade bei Jugendlichen drohe eine verlorene Generation. "Südeuropa braucht dringend unsere Hilfe, und nicht nicht [erst] in ferner Zukunft", mahnte er.

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