Sie sind hier: Home > Finanzen > Karriere >

Tim Cook muss sparen: Apple-Chef erhält 99 Prozent weniger Gehalt

Apple-Chef Cook bekommt 99 Prozent weniger Gehalt

28.12.2012, 10:07 Uhr | dapd, dpa-AFX

Tim Cook muss sparen: Apple-Chef erhält 99 Prozent weniger Gehalt. Ohne Aktienzuteilungen schnurrt das Gehaltspaket von Apple-Chef Tim Cook stark zusammen (Quelle: dapd)

Ohne Aktienzuteilungen schnurrt das Gehaltspaket von Apple-Chef Tim Cook stark zusammen (Quelle: dapd)

Apple-Chef Tim Cook hat in seinem ersten vollen Jahr an der Spitze des Technologiekonzerns nur noch einen winzigen Bruchteil dessen verdient, was er im Jahr zuvor bekommen hatte. Wie aus einer veröffentlichten Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht, erhielt Cook im Geschäftsjahr 2011/12 insgesamt 4,2 Millionen US-Dollar (3,2 Millionen Euro). Das waren nur rund 1,2 Prozent der Vorjahressumme von 378 Millionen Euro, die Cook seinerzeit noch als Stellvertreter von Apple-Gründer Steve Jobs erhalten hatte.

Diese enorme Summe stammte jedoch hauptsächlich aus der Zuteilung von einer Million Apple-Aktien, basierend auf dem Kurs der Papiere zu jener Zeit. Cooks Vergütung für das Jahr 2010/11 ist die höchste, die bis dato vom "Wall Street Journal" in seiner jährlichen Umfrage zu CEO-Vergütungen erfasst wurde und damit die höchste seit mindestens 2006 - dem Jahr, in dem die SEC ihre Regeln für die Rechnungslegung von Managergehältern änderte.

Schmaleres Gesamtpaket ohne Aktienzuteilungen

Cooks Gehalt legte mit dem Aufstieg an die Konzernspitze zwar von 900.000 auf 1,4 Millionen Dollar zu, allerdings bekam er 2012 keine Aktienzuteilungen, weshalb das Gesamtpaket deutlich schmaler ausfiel. Bereits im Mai hatte Apple bekanntgegeben, dass die vom Vorstandschef gehaltenen Aktien von der Ausschüttung einer Dividende ausgenommen seien. Damit verzichtete Cook freiwillig auf eine Prämie von etwa 75 Millionen Dollar. Auf die Aktien hat er frühestens 2016 und 2021 Zugriff.

Freuen kann sich dagegen Finanzvorstand Peter Oppenheimer. Seine Vergütung wuchs von 1,4 Millionen Dollar im Vorjahr auf 68,6 Millionen Dollar. Darin enthalten sind 66,2 Millionen Dollar aus Aktienzuteilungen. Hardware-Chef Robert Mansfield erhielt insgesamt 85,5 Millionen Dollar, auch hier stammt fast alles aus Aktienzuteilungen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Highspeed mit Hightech: mit MagentaZuhause surfen!
zur Telekom
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal