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Wendelin Wiedeking: Vom Porsche-Chef zum Küchenchef

Ex-Porsche-Chef wird Gastronom

28.12.2012, 10:55 Uhr | t-online.de, dpa

Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking macht jetzt Pizza und Pasta: In Ludwigshafen am Rhein in der Rhein-Galerie hat nach Angaben eines Sprechers die erste Filiale einer neuen Restaurantkette eröffnet, die dem Manager gehört. Weitere Filialen der Kette mit dem Namen "Tialini - una storia italiana" sollen demnach kommendes Jahr aufmachen. Damit macht der Manager "Vapiano" Konkurrenz, einer erfolgreichen Franchise-Restaurantkette.

Nach Schuhen und Immobilien jetzt Restaurants

Wiedeking investiert seit seinem Ausscheiden bei Porsche im Jahr 2009 in verschiedene Geschäftsfelder - unter anderem in Schuhe und Immobilien. Auch in der Gastronomie hat er schon erste Erfahrungen: In seiner westfälischen Heimat Beckum gehört ihm ein Lokal.

Nach Angaben der Kette hat seit Anfang 2010 ein Team aus Gastronomie-Experten, Immobilien- und Marketingfachleuten am Projekt Tialini gearbeitet. Grundlage ist demnach ein von einem Unternehmen in der Schweiz erworbenes Konzept unter dem Namen Vialino.

Wettbewerber reagiert gelassen

Dieser Name werde jedoch nicht verwendet, da er eine zu große Nähe zu einem Wettbewerber hat, der diese Bedenken auch geäußert hat. Mit dem Namen Tialini soll die Namensähnlichkeit zu Vapiano vermieden und den Restaurants eine eindeutige Positionierung gegeben werden. Wiedeking ist Alleingesellschafter des Unternehmens.

Wettbewerber Vapiano sorgt sich indes nicht um seine Zukunft. "Wir unterschätzen alle unsere Mitbewerber, so auch Tialini, natürlich nicht, sondern haben weiterhin zum Ziel, permanent zu wachsen", zitierte "Handelsblatt Online" den Vapiano-Gründer Gregor Gerlach. Von derzeit 120 Filialen will die Kette demnach die Zahl ihrer Filialen bis 2015 auf etwa 250 ausgebauen.

Kette soll wohl langsam wachsen

Wiedeking will dem Bericht zufolge hingegen bis zu 20 Filialen aufbauen, nach dem Start in Ludwigshafen seien 2013 aber nur zwei bis drei neue Filialen geplant. Als wahrscheinliche Standorte gelten Stuttgart und Zürich, hieß es in der Meldung weiter.

Wegen seiner Porsche-Vergangenheit droht Wiedeking bald ein Strafprozess: Die Staatsanwaltschaft Stuttgart erhob vor kurzem Anklage gegen Wiedeking wegen Aktienkursmanipulation im Zusammenhang mit dem gescheiterten Übernahmeversuch des Autoriesen Volkswagen.

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