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Bundesregierung mit 50.000 weniger Stellen

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50.000 Stellen in Bundesregierung abgebaut

07.01.2013, 13:24 Uhr | t-online.de, dapd, dpa

Bundesregierung mit 50.000 weniger Stellen. Schlangen von Arbeitsuchenden in Madrid (Quelle: Reuters)

Schlangen von Arbeitsuchenden in Madrid (Quelle: Reuters)

Innerhalb der Bundesregierung sind nach Angaben von Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) seit 1989 rund 50.000 Stellen eingespart worden. Der Stellenabbau stoße aber nunmehr an Grenzen, weil kaum Aufgaben weggefallen seien, sagte Friedrich bei der Jahrestagung des Beamtenbundes am Montag in Köln.

Deshalb wolle die Bundesregierung bei der Haushaltsaufstellung 2014 erstmals auf die pauschale Vorgabe verzichten, pro Jahr 1,5 Prozent der Stellen abzubauen. Friedrich fügte hinzu, dass dies ein Vorschlag sei, der allerdings noch vom Bundestag zusammen mit dem Haushalt beschlossen werden müsse.

Knapp eine Million weniger Beamte

Nach einer Erhebung des Beamtenbundes sind beim Bund - also bei Regierung, Bundesverwaltung, Bundesinstituten, Arbeitsämtern und Rentenversicherung - seit 1991 rund 127.000 Stellen gestrichen worden. Die Beschäftigtenzahl beim Bund einschließlich Beamte wird für 2011 mit 524.700 angegeben. Nach den Zahlen des Beamtenbundes schrumpfte die Stellenzahl im Öffentlichen Dienst insgesamt (Bund, Länder und Gemeinden) seit 1991 um insgesamt 991.000 Beschäftigte auf 5,2 Millionen.

Mehr Zuwanderer für Öffentlichen Dienst

Bei der Jahrestagung kündigte Friedrich an, künftig mehr Zuwanderer für den Öffentlichen Dienst gewinnen zu wollen. Es sei wichtig, dass die Verwaltungen dieses Potenzial stärker als bisher für sich nutzten, sagte er.

Mit Blick auf die demografische Entwicklung hin zu mehr älteren Menschen mahnte er auch, der Öffentliche Dienst müsse sich rechtzeitig "Wissensnachschub" sichern und dazu auf flexible, familienfreundliche Arbeitsplätze setzen. Dann könne es auch gelingen, junge Frauen und Männer, die Familie und Karriere verbinden wollten, für den Öffentlichen Dienst zu gewinnen.

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