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Initiativbewerbung: So klappt es mit dem neuen Job

So klappt es mit der Bewerbung - auch ohne Stellenanzeige

15.02.2013, 14:22 Uhr | dpa-tmn, t-online.de

Initiativbewerbung: So klappt es mit dem neuen Job. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das gilt auch für Initiativbewerbungen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das gilt auch für Initiativbewerbungen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer sich bei einem Unternehmen bewirbt und sich dabei nicht auf ein Stellenangebot beziehen kann, muss sich gut vorbereiten. Wir erläutern Ihnen, was Sie beachten sollten, damit die so genannte Initiativbewerbung nicht ungelesen im Spamordner oder Papierkorb landet.

Extravaganzen sind riskant

Grundsätzlich gilt: Eine Initiativbewerbung muss auffallen. Aber Vorsicht, Extravaganzen sind nicht nur riskant, sondern manchmal geradezu peinlich. "Die optimale Bewerbung ist eine Liebeserklärung an das Unternehmen", sagt der Hamburger Bewerbungstrainer Andreas Herrmann. Und dabei lauern ein paar Stolperfallen, die Sie unbedingt meiden sollten.

Experten raten etwa davon ab, einfach persönlich bei dem Wunschunternehmen vorsprechen. "Ohne einen vereinbarten Termin auf der Matte zu stehen, macht keinen guten Eindruck und bringt auch nicht viel", sagt Herrmann. Vor allem bei großen Unternehmen kommt man bestenfalls bis zum Empfang, und der hat in Personalfragen nichts zu sagen.

Per Telefon Ansprechpartner und Bedarf klären

"Bei einer Initiativbewerbung sollte man im Vorfeld telefonisch klären, ob Bedarf an Mitarbeitern besteht und wer der Ansprechpartner für Personalfragen ist", sagt Herrmann. Auf diese Weise bringt man sich ins Gespräch und kann später gezielt nachfragen, ob die Unterlagen schon in Bearbeitung sind.

Bei der Gestaltung der Unterlagen sollten Bewerber bedenken: Eine Bewerbungsmappe in Pink kann genauso unangenehm auffallen wie ein bunt kariertes Hemd beim Vorstellungsgespräch mit einem Bestattungsunternehmer. "Bei der Farbwahl ist man mit einem gedeckten Grau oder dem klassischen Schwarz natürlich auf der sichereren Seite", sagt Herrmann.

Besser keine kreativen Späße

Auch wer sein Anschreiben auf einer Klorolle formuliert, kann nicht sicher sein, dass alle Personalchefs das witzig finden. Kreative Späße sind eher fehl am Platz. Ob etwas peinlich oder kreativ rüberkommt, hängt letztlich von der jeweiligen Unternehmenskultur und der angestrebten Position des Bewerbers ab.

Auf keinen Fall sollten Jobkandidaten Standardanschreiben an möglichst viele Unternehmen versenden. Denn bei Initiativbewerbungen geht es darum zu zeigen: Ich weiß wer ihr seid, und ich passe perfekt zu euch. Bewerbungen, die wahllos nach dem Schrotflintenprinzip verbreitet werden, sind da fehl am Platz. Wesentlich erfolgversprechender sind durchdachte und gezielte Anfragen.

Auch Einstieg ist wichtig

Eine entscheidende Rolle spielt auch der Einstieg. "Meine sehr geehrten Damen und Herren" etwa klingt altmodisch und signalisiert außerdem: Der Absender hat sich bei der Unternehmensrecherche nicht viel Mühe gegeben. Ein Telefonanruf beim Traumarbeitgeber klärt im Vorfeld den Ansprechpartner, zudem kann sich der Bewerber im Anschreiben auf das Gespräch beziehen.

Was aber, wenn der Jobsuchende weiß, wo er arbeiten möchte, aber nicht genau, in welcher Position? Auch dann kann eine Initiativbewerbung funktionieren. Der Bewerber sollte aber in dem Fall herausstellen, warum er gerade bei der bestimmten Firma arbeiten möchte und seine bevorzugten Tätigkeitsfelder nennen.

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