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Porsche-Betriebsrat Hück kehrt in den Ring zurück

Porsche-Betriebsrat Hück kehrt in den Ring zurück

19.02.2013, 10:21 Uhr | t-online.de

Porsche-Betriebsrat Hück kehrt in den Ring zurück. Uwe Hück: Betriebsratschef von Porsche, ehemaliger Thaiboxer und Waisenkind kämpft für gute Zwecke (Quelle: dpa)

Uwe Hück: Betriebsratschef von Porsche, ehemaliger Thaiboxer und Waisenkind kämpft für gute Zwecke (Quelle: dpa)

Porsches Betriebsratschef Uwe Hück kehrt mit 50 Jahren in den Ring zurück. Der ehemalige Thaiboxer will nach Informationen des Magazins "Focus" mal wieder seinen Anzug gegen Sportklamotten tauschen - seine Arbeitsgeräte werden die Fäuste. Im November wird der wortgewaltige Mann in der Porsche-Arena für eine gute Sache eine dicke Lippe riskieren. Sein Gegner ist kein geringerer als der Schwergewichtsboxer Luan Krasniqi. Anstatt beim Staat um Kohle zu bitten, "riskiere ich lieber, eins auf die Fresse zu bekommen“, so die Kampfansage des Chefs.

"Wenn ich kämpfe, werde ich zur Naturgewalt"

"Blaue Flecken für soziale Zwecke" nennt der Power-Chef die Aktion. Der 1,90 Meter Mann will dann für ein Bildungszentrum in Pforzheim kämpfen, berichtete der "Focus". Er erwarte einen "saumäßig harten Kampf", auf den er sich jetzt schon mit fünfmaligem Training pro Woche vorbereite.

Den Zuschauer erwarte dabei nicht nur eine Show, "wenn ich kämpfe, werde ich zur Naturgewalt", so Hücks Ankündigung im Magazin.

Kindheit im Waisenhaus verbracht

Hück verbindet dabei eine ganz besondere Beziehung zu solchen Einrichtungen. Er selbst verbrachte seine Kindheit in Waisenhäusern, dachte damals sogar an Selbstmord, berichtete die "Bild"-Zeitung. Das Engagement für Kinder liege dem ehemaligen Sonderschüler Hück, der sich von ganz unten hochgeboxt hat, deshalb sehr am Herzen.

Seine Lebensgeschichte erzählte er unter anderem auch in Buchform - dafür wird ihn die Bildungsmesse Didacta als "Bildungsbotschafter 2013" ehren, berichtete unlängst die "Süddeutsche Zeitung". Hück hatte sich von ganz unten hochgearbeitet, durchgeboxt. Mit verschiedenen Projekten will er deshalb auffälligen und sozial benachteiligten Kindern deutlich machen, dass eine solche Situation nicht ausweglos ist.

Bereits die Erlöse aus seiner Autobiografie "Volle Drehzahl“, die im September 2012 erschien, spendet er nach Informationen der "Bild" an das Kinder- und Jugendhilfezentrum Sperlingshof bei Pforzheim, wo er früher untergebracht war.

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