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Novartis-Chef Daniel Vasella verzichtet auf Abfindung von 58 Millionen Euro

Novartis-Chef verzichtet auf Abfindung von 58 Millionen Euro

19.02.2013, 13:53 Uhr | dapd, dpa, AFP

Novartis-Chef Daniel Vasella verzichtet auf Abfindung von 58 Millionen Euro. Daniel Vasella, Noch-Präsident von Novartis, reagiert auf den öffentlichen Druck (Quelle: imago images/EQ Images)

Daniel Vasella, Noch-Präsident von Novartis, reagiert auf den öffentlichen Druck (Quelle: EQ Images/imago images)

Doch kein "goldener Fallschirm": Eine Abfindung von umgerechnet bis zu 58 Millionen Euro sollte Daniel Vasella, der scheidende Präsident des Schweizer Pharmakonzerns Novartis, erhalten. Das Geld hätte er bekommen unter der Bedingung, in den kommenden sechs Jahren nicht für Wettbewerber tätig zu werden. Die Öffentlichkeit empörte sich über diese Art Schmerzensgeld - Vasella knickte nun ein.

Dafür darf er jetzt für die Konkurrenz arbeiten

Man habe sich geeinigt, die Vereinbarung über die Zahlung von bis zu 72 Millionen Franken an den Spitzenmanager zu lösen, teilte Novartis mit. Damit gilt nun auch das "Konkurrenzverbot" nicht mehr. Vasella gibt seinen Posten am 22. Februar auf - und zwar ohne "goldenen Fallschirm", wie Kritiker die Abfindung nannten.

"Ich habe verstanden, dass viele Menschen in der Schweiz die Höhe der Entschädigung für das Konkurrenzverbot als ungerechtfertigt hoch empfinden, obwohl ich angekündigt hatte, den Nettobetrag für wohltätige Zwecke zu spenden", erklärte der Manager.

Seit 1999 war Vasella Präsident

Die geplante Zahlung von jährlich bis zu zwölf Millionen Franken über sechs Jahre an Vasella hatte den Manager zu einer Hassfigur in der Schweiz gemacht. Aus der Politik und auch aus Wirtschaftskreisen kam Kritik an der hohen Summe der Abfindung für den seit 1999 amtierenden Novartis-Präsidenten.

Scharfe Kritik an der geplanten Millionen-Zahlung hatte die Schweizer Justizministerin Simonetta Sommaruga geäußert. "Das ist ein enormer Schaden für den sozialen Zusammenhalt in unserem Land", sagte sie in einem Interview mit der Zeitung "SonntagsBlick". Diese "Selbstbedienungsmentalität" erschüttere das Vertrauen in die ganze Wirtschaft, sagte Sommaruga.

Managergehälter sind Thema eines Volksentscheids am 3. März

Die Empörung über die vorgesehene Millionenabfindung gab auch der Schweizer Volksinitiative "Gegen die Abzockerei" Auftrieb, die sich für eine gesetzliche Beschränkung von Managergehältern einsetzt. Am 3. März sollen die Schweizer über die Initiative abstimmen. Einflussreiche Aktionärsgruppen riefen dazu auf, dem Novartis-Vorstand bei der Generalversammlung am 22. Februar die Entlastung zu versagen.

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