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TNT Express streicht 4000 Jobs

TNT Express streicht 4000 Jobs

25.03.2013, 13:05 Uhr | dpa-AFX

TNT Express streicht 4000 Jobs. Insbesondere in Europa sollen Arbeitsplätze abgebaut werden  (Quelle: dapd)

Insbesondere in Europa sollen Arbeitsplätze abgebaut werden (Quelle: dapd)

Der angeschlagene Logistikkonzern TNT Express geht nach der geplatzten Übernahme durch UPS ans Eingemachte. In den kommenden drei Jahren will das Management 4000 Arbeitsplätze streichen, um den Konkurrenten der Deutschen Post wieder in die Gewinnzone zu bringen. TNT will sich künftig auf das Europa-Geschäft konzentrieren. Hier soll allerdings auch der Großteil der Kürzungen stattfinden. Dabei will die Firmen-Spitze die Konzernstrukturen straffen und die Ableger in China und Brasilien abstoßen, wie der niederländische Konzern in Hoofddorp mitteilte.

Hohe Umbaukosten

TNT hatte bereits im Februar erhebliche Einsparungen angekündigt und Stellenstreichungen nicht ausgeschlossen. Deren Umfang war bis jetzt allerdings offen. Zwei Drittel der betroffenen 4000 Jobs befinden sich den Angabe zufolge in Europa. Weltweit beschäftigte TNT Express Ende 2012 rund 69.000 Menschen. Das Management erwartet, dass der Konzernumbau samt Stellenstreichungen bis 2015 mit 150 Millionen Euro zu Buche schlägt.

Mit den Kürzungen, der Trennung von Verlustbringern und den Umbaumaßnahmen wie der Zusammenlegung von Frachtdepots will die Konzernspitze bis zum Jahr 2015 nachhaltige Einsparungen von 220 Millionen Euro erreichen. Dazu will der Konzern möglicherweise auch Teile der europäischen Flugzeugflotte zum Verkauf stellen.

Preisdruck belastet TNT

Als Grund für die Einschnitte führte der Übergangschef Bernard Bot "schwierige Geschäftsbedingungen und einen anhaltenden Preisdruck" an. Künftig soll sich das Unternehmen auf Europa und die Verbindung des Kontinents zum Rest der Welt konzentrieren. Die Trennung von der China-Sparte stehe kurz bevor, hieß es. Für das Brasilien-Geschäft will TNT noch vor Jahresende eine Lösung finden.

Eigentlich hatte sich die angeschlagene TNT Express unter das Dach des US-Konkurrenten UPS retten wollen. Gemeinsam hätten beide Unternehmen im umkämpften europäischen Expressmarkt zum Platzhirsch Deutsche Post DHL aufschließen können. Ende Januar durchkreuzte jedoch die EU-Kommission die 5,2 Milliarden Euro schweren Übernahmepläne, weil sie um den Wettbewerb in Europa fürchtete.

Trübe Aussichten auch bei FedEx

TNT Express leidet unter dem harten Preiskampf auf dem Logistikmarkt. Im abgelaufenen Jahr verlor das Unternehmen unter dem Strich 83 Millionen Euro, immerhin gut zwei Drittel weniger als im Jahr 2011. Erst vergangene Woche hatte US-Konkurrent FedEx seine Gewinnprognose zusammengestrichen. Die Deutsche Post DHL hingegen peilt in diesem Jahr eine weitere Gewinnsteigerung an.

Die Aktie reagierte am Montag mit einem Kurssprung auf die Nachrichten. Nach Handelsbeginn in Amsterdam legte das Papier kurzzeitig um mehr als zwei Prozent zu, gab dann aber wieder nach auf Plus 0,3 Prozent.

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