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Paul Tudor Jones: Milliardär hält Frauen mit Babys für unfähig

Milliardär: Frauen mit Babys sind unfähig

24.05.2013, 13:00 Uhr | t-online.de - sia

Paul Tudor Jones: Milliardär hält Frauen mit Babys für unfähig. Paul Tudor Jones hält nichts von Frauen mit Kindern im Makro-Handel (Quelle: dpa)

Paul Tudor Jones hält nichts von Frauen mit Kindern im Makro-Handel (Quelle: dpa)

Babys als Karrierekiller: Mit seiner Ansicht, es werde niemals so viele "große" Investorinnen wie Investoren geben hat US-Milliardär Paul Tudor Jones für Aufruhr gesorgt. Jones Begründung: Die Geburt eines Kindes ziehe die Konzentration der Mutter zu sehr vom Job ab.

Das sagte der Gründer des Milliarden schweren Hedge-Fonds Tudor Investment in einem von der "Washington Post" veröffentlichten Video im Rahmen eines Symposiums an der University of Virginia im April. Er antwortete damit auf die Frage, warum das Investoren-Fach nur “reiche weiße Männer mittleren Alters” aufweise.

Mutter kann keine rationale Entscheidung mehr treffen

"Sobald die Lippen eines Babys die Brust einer Frau berühren – vergessen Sie es", erklärte Jones. Grund dafür sei nicht, dass Frauen weniger geeignet seien. Hoch emotionale Ereignisse sorgten aber generell dafür, dass die Betroffenen keine rationale Entscheidung mehr treffen könnten.

Von der Leistung eines in einer Scheidung steckenden Managers könne man automatisch zehn bis 20 Prozent abziehen. Unter der Anspannung auch nur 60 Sekunden geradeaus zu denken, sei unmöglich. Die Geburt eines Kindes sei ein ebenso großer "Killer" für die Fähigkeiten einer Frau, im Handel zu arbeiten, wie eine Scheidung.

Milliardär relativiert Aussagen

Inzwischen ist der Milliardär zurückgerudert: Der "Washington Post" schrieb er nun, er habe seinen drei Töchtern geraten, in den Makro-Handel zu gehen. Jeder Mann und jede Frau könne das tun, worauf sie sich mit dem Herzen und dem Verstand konzentrierten.

Seine Aussagen hätten sich auf globale Makro-Händler bezogen, die 24 Stunden und sieben Tage in der Woche für den Job bereitstehen müssten. Davon gebe es wahrscheinlich nur einige wenige Tausende erfolgreiche Personen. Geburt, Scheidung, der Tod eines geliebten Menschen oder andere emotionale Höhen und Tiefen seien Hürden in dem speziellen Gebiet der Finanzen. Makro-Händler orientieren sich bei Geschäften mit Aktien, Anleihen, Devisen und Rohstoffen an makroökonomischen Trends.

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