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Commerzbank will wohl mehr als 5000 Stellen streichen

Zeitung: Commerzbank will mehr als 5000 Stellen streichen

18.06.2013, 10:25 Uhr | t-online.de, dpa, AFP

Commerzbank will wohl mehr als 5000 Stellen streichen. Die Commerzbank erhofft sich durch den Stellenabbau wieder mehr Stabilität (Quelle: dpa)

Die Commerzbank erhofft sich durch den Stellenabbau wieder mehr Stabilität (Quelle: dpa)

Die teilverstaatlichte Commerzbank will einem Bericht zufolge mehr als 5000 Stellen abbauen. Eine entsprechende Einigung zwischen Vorstand und Arbeitnehmervertretern nahezu unter Dach und Fach, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf zwei mit den Verhandlungen vertraute Quellen. Der Durchbruch sei bei einer einwöchigen Klausurtagung in der vergangenen Woche erreicht worden. Der Gesamtbetriebsrat will dem Bericht zufolge zeitnah über das Ergebnis beraten. Für Mittwoch sei eine Abstimmung geplant.

Privatkundengeschäft modernisieren

Die Commerzbank beschäftigte Ende März konzernweit rund 54.000 Mitarbeiter. Die Großbank hatte Ende Januar angekündigt, bis zum Jahr 2016 zwischen 4000 und 6000 Vollzeitstellen abbauen zu wollen. Deutschlands zweitgrößtes Finanzinstitut will mit dem laufenden Konzernumbau vor allem ihr Privatkundengeschäft modernisieren.

Stellenabbau ein wichtiger Baustein

Der Abbau von Arbeitsplätzen sei ein wichtiger Baustein, mit dem die Bank wieder nachhaltig profitabel werden will. Neben hohen Investitionen gehöre der Zeitung zufolge auch zur Strategie, die Kostenbasis des Instituts stabil zu halten. Für die Kosten des Stellenabbaus habe das Bankhaus bereits im ersten Quartal 2013 Rückstellungen in Höhe von knapp 500 Millionen Euro gebildet.

Wie erwartet hat die Commerzbank im ersten Quartal durch die Sanierung einen Verlust eingefahren. Das Minus sei mit 94 Millionen Euro allerdings geringer ausgefallen als Analysten erwartet hatten. Im Vorjahreszeitraum seien es noch 355 Millionen Euro gewesen.

In der Kernbank sank das operative Ergebnis auf 556 Millionen Euro - im Vorjahr waren es 866 Millionen Euro. Der Grund seien die niedrigen Zinsen, berichtet das Blatt.

Staat musste helfen

Die Commerzbank war während der Wirtschafts- und Finanzkrise in starke Bedrängnis geraten. Der staatliche Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) musste die Bank deshalb Anfang 2009 mit 16,4 Milliarden Euro stützen.

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