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Aldi Süd setzt Ombudsmann nach Misshandlung von Azubis ein

Misshandelte Azubis  

Aldi Süd setzt Ombudsmann ein

18.10.2013, 07:07 Uhr | AFP, t-online.de

Aldi Süd setzt Ombudsmann nach Misshandlung von Azubis ein. Aldi Süd zieht Konsequenzen aus der Misshandlung von Auszubildenden (Quelle: dpa)

Aldi Süd zieht Konsequenzen aus der Misshandlung von Auszubildenden (Quelle: dpa)

Nach der Misshandlung von Auszubildenden bei Aldi in Baden-Württemberg setzt das Unternehmen offenbar erstmals einen Vertrauensanwalt für die Beschäftigten ein. Das berichtete die "Lebensmittel-Zeitung". Bei Problemen könnten die Mitarbeiter diesen Ombudsmann einschalten. Er biete "einen rechtlich geschützten Raum", zitierte die Zeitung die Pressestelle von Aldi Süd.

Bei den Misshandlungen, die die Aldi-Zentrale im Kern bestätigte, waren missliebige Azubis gefesselt und ihre Gesichter mit Filzstiften beschmiert worden. Beim Fesseln sei die Frischhaltefolie so stark gespannt gewesen, "dass ich kaum mehr atmen konnte", hatte der "Spiegel" einen der betroffenen Auszubildenden zitiert.

Staatsanwaltschaft ermittelt bereits

Die Berichte hatten auch die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen. Die Behörde leitete Ende September in Freiburg ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung ein. "Wir ermitteln seit Freitag zunächst gegen Unbekannt und prüfen, was bei Aldi in Mahlberg stattgefunden hat", sagte Behördensprecher Wolfgang Maier damals.

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Abfindungen für die mutmaßlichen Verantwortlichen

Mit den sieben mutmaßlichen Verantwortlichen handelte Aldi einem Bericht von "Spiegel Online" zufolge die Aufhebung der Arbeitsverträge aus. Dabei seien auch Abfindungen geflossen.

Betroffen waren dem Bericht zufolge der Prokurist der Regionalgesellschaft, der Bereichsleiter und seine beiden Stellvertreter sowie drei beteiligte Lagerarbeiter. Aldi habe zunächst über fristlose Kündigungen nachgedacht, doch schließlich habe sich das Management für Aufhebungsverträge entschieden. Der Vorfall hatte sich früheren Informationen zufolge zum Jahreswechsel 2012/2013 zugetragen.

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