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Nach der Taufe von Prinz George: So reich ist das Royal Baby

Taufe im britischen Königshaus  

So reich ist Baby George

23.10.2013, 19:03 Uhr | Spiegel Online

Nach der Taufe von Prinz George: So reich ist das Royal Baby. Noch ahnt Baby George nichts, aber er wird einmal sehr reich sein (Quelle: Reuters)

Noch ahnt Baby George nichts, aber er wird einmal sehr reich sein (Quelle: Reuters)

Er heißt Prinz von Cambridge, er wurde gerade getauft, und er ist die Nummer drei der britischen Thronfolge. Wer solch einen Titel trägt, muss sich um seine Finanzen keine Sorgen machen. Die Familie hat für den kleinen George vorgesorgt.

Noch würde George von Cambridge auf keiner Liste der Superreichen auftauchen. Der drei Monate alte Prinz, der heute getauft wurde, besitzt bislang kein eigenes Vermögen. Doch hat er als jüngstes Mitglied des Windsor-Clans Aussicht auf gewaltige Reichtümer.

Reiche Verwandtschaft

Das britische Königshaus veröffentlicht keine offiziellen Zahlen zum privaten Vermögen seiner Mitglieder, doch es gibt Schätzungen. Laut "Sunday Times Rich List" besitzt Georges Uroma Queen Elizabeth II. 320 Millionen Pfund. Auch Opa Charles dürfte einen dreistelligen Millionenbetrag auf seinem Privatkonto angehäuft haben. Selbst Papa William ist bereits Multimillionär: Seine verstorbene Mutter Diana hatte ihm und seinem Bruder Harry einen Fonds mit 13 Millionen Pfund vermacht, dessen Wert inzwischen 20 Millionen Pfund betragen soll. Allein die jährlichen Dividenden belaufen sich auf mehrere hunderttausend Pfund.

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Auch mütterlicherseits winkt dem kleinen George ein ansehnliches Erbe: Die Großeltern Middleton haben mit ihrem Unternehmen für Party-Artikel mehrere Millionen verdient und nennen ein großes Anwesen in der Grafschaft Berkshire ihr Eigen.

Königshaus verdient an Shoppern und Offshore-Windparks

Jenseits des Familienerbes bringt der Aufstieg im Königshaus auch eigene Einkommensquellen mit sich. Darauf wird George jedoch voraussichtlich noch einige Jahrzehnte warten müssen. Erst wenn er Thronfolger wird und damit den Titel Prince of Wales übernimmt, hätte er zum ersten Mal Zugriff auf einen der beiden Goldesel im Königreich: das Herzogtum von Cornwall.

Zu dem Großgrundbesitz gehören 53.154 Hektar Land in England. Darunter befinden sich viele Wälder und Bauernhöfe, aber auch die gesamte Regent Street in London und das nationale Cricket-Stadion. Tausende Mietwohnungen, Büros und Läden in Top-Lagen generieren jedes Jahr Millionengewinne. Das Herzogtum verwaltet auch den Meeresboden in der Zwölfmeilenzone rund um Großbritannien - und kassiert Gebühren von Offshore-Windparks, Lachsfarmen und Überseekabel-Betreibern.

Recht auf Einnahmen aus dem Herzogtum Cornwall

Im Geschäftsjahr 2012/2013 erwirtschaftete das Herzogtum von Cornwall einen Überschuss von 19,1 Millionen Pfund. Die Summe wurde wie jedes Jahr an Prinz Charles ausgezahlt, der damit seine Ausgaben und den Lebensunterhalt seiner Söhne William und Harry bestreitet. Auch Baby George wird aus diesem Topf finanziert. Das Herzogtum gehört nicht Prinz Charles, aber er hat als Thronfolger ein Recht auf die Einnahmen.

Ein ähnliches Arrangement gilt für das Herzogtum von Lancaster, dessen Einnahmen seit dem 14. Jahrhundert dem amtierenden Monarchen zustehen. Zu diesem Herzogtum gehören 18.200 Hektar in England und Wales, inklusive der darauf stehenden Immobilien. Darunter sind alte Burgen und Schlösser, aber auch Einkaufszentren und Luxus-Ferienwohnungen. Die Queen erhielt im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Überschuss von 12,7 Millionen Pfund.

Dies ist nur ein Teil ihrer Einnahmen. Den größten Batzen bildet die jährliche Zahlung der Regierung an das Staatsoberhaupt: Zuletzt waren dies 31 Millionen Pfund im Jahr.

Die Queen wohnt quasi zur Miete

Vieles, was in der Öffentlichkeit als persönliches Vermögen der Queen gilt, gehört ihr in Wirklichkeit gar nicht. Die Kronjuwelen, die königliche Kunstsammlung, der Buckingham-Palast - alles Eigentum des Souveräns (also dem Staat), ebenso wie Schloss Windsor. Der Monarch hat nur ein Nutzungsrecht. Von allen königlichen Residenzen gehören der Queen nur die Landsitze Balmoral in Schottland und Sandringham in Norfolk.

Baby George wird es verschmerzen können, zeit seines Lebens zur Miete zu wohnen. Ärger mit dem Vermieter gibt es allerdings auch gelegentlich. Die Mitarbeiter der Queen klagten jüngst über einen 60 Jahre alten Boiler im Buckingham-Palast - er ist immer noch nicht ausgewechselt.

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