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Bank schlägt zurück: Sal. Oppenheim will fast 78 Millionen von Thomas Middelhoff

Bank schlägt zurück  

Sal. Oppenheim will fast 78 Millionen von Middelhoff

15.12.2013, 09:19 Uhr | t-online.de

Bank schlägt zurück: Sal. Oppenheim will fast 78 Millionen von Thomas Middelhoff. Der Ärger für den Ex-Arcandor-Chef Thomas Middelhoff reißt nicht ab (Quelle: Reuters)

Der Ärger für den Ex-Arcandor-Chef Thomas Middelhoff reißt nicht ab (Quelle: Reuters)

Nächste Runde im Streit zwischen Thomas Middelhoff und der Privatbank Sal. Oppenheim. Wie der "Spiegel" vorab berichtet, verklagt das Finanzinstitut den Ex-Arcandor-Chef auf 77,8 Millionen Euro. Middelhoff gerät zunehmend unter Druck.

Klage wegen Falschberatung

Im Sommer hatten der Manager und seine Frau Cornelie das Geldhaus beim Kölner Landgericht auf Zahlung einer Millionensumme verklagt, weil Sal. Oppenheim sie bei verlustreichen Immobilienfonds-Investments falsch beraten haben soll. Sal. Oppenheim hat nun laut dem Magazin mit einer Gegenklage reagiert.

Streit um Kredite für Immobilienfonds

Wie das Landgericht mitteilte, fordert die Bank darin die Millionensumme von dem Ehepaar, das seine für die Immobilienfonds aufgenommenen Kredite nicht mehr bedienen will. Die Middelhoffs hatten die Bank demnach zunächst selbst auf 101 Millionen Euro verklagt.

Darin enthalten sind 22 Millionen Euro, die auf einem Middelhoff-Festgeldkonto bei der Bank liegen und von ihr nicht freigegeben werden. Darüber hinaus geht es um 76,5 Millionen Euro, die das Paar bei seinen Krediten bereits getilgt oder an Zinsen gezahlt hat. Allein die Gerichtskosten in dem Verfahren, die Middelhoff als ursprünglicher Kläger bereits einzahlen musste, belaufen sich laut Gericht auf knapp 275.000 Euro.

Millionen-Klage gegen Arcandor-Insolvenzverwalter

Ende November war bekannt geworden, dass der Manager von den Insolvenzverwaltern des ehemaligen Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor wegen angeblichen Rufmordes einen Schadenersatz in Höhe von 120 Millionen Euro fordert. Middelhoff selbst war im September vom Landgericht Essen unter anderem wegen ungerechtfertigter Boni dazu verdonnert worden, 3,4 Millionen Euro an den Insolvenzverwalter Hans-Gerd Jauch zu überweisen.

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