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Ein Viertel der Deutschen arbeitet in Teilzeit oder befristet

Anteil deutlich gestiegen  

Ein Viertel der Deutschen arbeitet in Teilzeit oder befristet

20.01.2014, 11:17 Uhr | dpa-AFX, AFP

Ein Viertel der Deutschen arbeitet in Teilzeit oder befristet. Ein Viertel der Deutschen arbeitet "atypisch" (Quelle: dpa)

Bundesagentur für Arbeit: Weniger Arbeitslose im Mai (Quelle: dpa)

Etwa ein Viertel der Deutschen arbeitet "atypisch". Das bedeutet sie sind in Teilzeit- oder Leiharbeit tätig, haben einen Mini-Job oder eine befristete Stelle. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, wie die Stiftung in Gütersloh mitteilte. Der Anteil der "atypisch" Beschäftigten unter allen potenziellen Arbeitnehmern habe zuletzt bei 24 Prozent gelegen, während es 2003 lediglich 19 Prozent gewesen seien.

"Erstaunlichen Stabilität der Normalarbeitsverhältnisse"

Zugleich sei aber auch der Anteil der Arbeitnehmer mit einer unbefristeten Vollzeitstelle gestiegen, und zwar von 39 Prozent im Jahr 2003 auf jetzt 41 Prozent aller Erwerbsfähigen, teilte die Stiftung mit. Die Autoren der Studie sprechen von einer "erstaunlichen Stabilität der so genannten Normalarbeitsverhältnisse". Dafür sorgten vor allem die Industrie und der Mangel an Fachkräften.

Unterdessen ging die strukturelle Arbeitslosigkeit zurück. Der Anteil derjenigen, die auf dem Arbeitsmarkt inaktiv sind, sank den Angaben zufolge von 24 auf 19 Prozent. Generell sagen die Autoren der Studie eine weitere Flexibilisierung der Arbeitswelt voraus. Das gelte für die Arbeitszeiten, die Arbeitsorganisation und die Entlohnung.

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90 Prozent der Erwerbstätigen zufrieden mit Job

Risiken verlagerten sich dadurch zunehmend auf den einzelnen Arbeitnehmer, heißt es in der Untersuchung. Die Zufriedenheit mit dem eigenen Job ist den Angaben zufolge groß: 90 Prozent der Erwerbstätigen äußerten sich demnach positiv über ihre Arbeit.

Generell prognostizieren die Autoren der Studie eine weitere Flexibilisierung der Arbeitswelt. Zugleich warnte Werner Eichhorst, Direktor beim IZA und Autor der Studie, vor neuen Regulierungen des Arbeitsmarktes, etwa durch einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro. "Wenn dieser Mindestlohn, der ja relativ hoch ist, so kommt, dann wird ein Teil der atypisch Beschäftigten mehr bekommen, ein Teil wird aber den Job verlieren."

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