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Vergleich statt Verurteilung: Kapituliert die Deutsche Bank im Fall Kirch?

Vergleich statt Verurteilung  

Kapituliert die Deutsche Bank im Fall Kirch?

09.02.2014, 10:47 Uhr | t-online.de

Vergleich statt Verurteilung: Kapituliert die Deutsche Bank im Fall Kirch?. Jürgen Fitschen, heutiger Chef der Deutschen Bank, steht wegen der Kirch-Pleite unter Druck (Quelle: dpa)

Jürgen Fitschen, heutiger Chef der Deutschen Bank, steht wegen der Kirch-Pleite unter Druck (Quelle: dpa)

Weil die Luft immer dünner wird, will die Deutsche Bank im Prozess um die Kirch-Pleite wohl doch einen Vergleich prüfen. Das berichtet der "Spiegel". Bisher bestreitet die Deutsche Bank, den Medienkonzern bewusst in die Pleite getrieben zu haben.

Dem Bericht nach drohen dem Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen Ermittlungen wegen Prozessbetrugs in einem besonders schweren Fall. Das könne passieren, wenn Fitschen seine Aussagen über die Vorgänge aus dem Jahr 2002 auch vor dem Bundesgerichtshof aufrechterhalte.

Bereits jetzt prüft die Staatsanwaltschaft, ob Fitschen Prozessbetrug vorzuwerfen ist, allerdings ohne die besondere Schwere. Fitschen soll, wie auch Ex-Chef Rolf Breuer und andere ehemalige Bank-Vorstände, vor dem Oberlandesgericht München nach Meinung der Staatsanwaltschaft falsch ausgesagt haben. Von Seiten der Deutschen Bank hieß es bisher immer, es habe kein Interesse an einer Zerschlagung des Kirch-Imperiums gegeben. Das Finanzhaus war einer der größten Kirch-Kreditgeber.

Schlechte Aussichten für Deutsche Bank im aktuellen Prozess

Ein Vergleich könne nun eine mögliche Anklage gegen Fitschen und einige seiner Ex-Kollegen verhindern, schreibt das Nachrichtenmagazin. Zudem gibt es immer mehr Gegenwind im laufenden Schadenersatzprozess. Die Kirch-Erben verlangen mindestens zwei Milliarden Euro, weil Ex-Chef Breuer mit einem berühmten Interview dem Kirch-Konzern in den Abgrund getrieben habe. Darin hatte er Anfang 2002 öffentlich Kirchs Kreditwürdigkeit bezweifelt.

Über die Frage eines Vergleichs soll der Bank-Vorstand am kommenden Dienstag beraten. Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass die Deutsche Bank diese Möglichkeit erwägt. Vor zwei Jahren hatte sich der damalige Chef Josef Ackermann dafür stark gemacht, durch Zahlung von 812 Millionen Euro den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Letztlich scheiterte das aber am Widerstand des Vorstands. Die Neuauflage eines Vergleichs dürfte die Deutsche Bank deutlich teurer kommen als vor zwei Jahren, so der "Spiegel".

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