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AOL-Chef Tim Armstrong entschuldigt sich in der Baby-Affäre

Entgleisung  

AOL-Chef gibt kranken Babys Schuld an Pensionskürzungen

11.02.2014, 14:52 Uhr | rtr

AOL-Chef Tim Armstrong entschuldigt sich in der Baby-Affäre. AOL-Chef Tim Armstrong (Quelle: dpa)

AOL-Chef Tim Armstrong (Quelle: dpa)

AOL-Chef Tim Armstrong ist bekannt dafür, vor nichts zurückzuschrecken. Nachdem der Manager vor wenigen Monaten mit der Entlassung eines Mitarbeiters während einer Telefonkonferenz für Aufsehen sorgte, hatte er zuletzt auf einer Mitgliederversammlung kranke Babys für die Kürzung von Pensionsbezügen verantwortlich gemacht. Doch jetzt ruderte der Chef des Internet-Pioniers zurück und entschuldigte sich für seine Entgleisung.

Armstrong bat am Wochenende für seine Äußerungen um Entschuldigung, bei denen er die erkrankten Kinder zweier AOL-Mitarbeiter mit steigenden Gesundheitskosten des US-Konzerns in Verbindung gebracht hatte. "Ich habe einen Fehler gemacht", teilte Armstrong in einem Schreiben an seine Angestellten mit.

Auf einer Mitarbeiter-Versammlung hatte er eine Kürzung der Pensionsbezüge mit höheren Ausgaben für die Behandlung der kranken Babys von zwei Mitarbeitern und den höheren Belastungen durch die US-Gesundheitsreform begründet. Dadurch seien die Kosten für AOL um mehrere Millionen Dollar gestiegen. Die Senkung der Pensions-Bezüge nahm Armstrong nun zurück.

Mutter beschwert sich via Online-Magazin

Am Wochenende hatte sich eine der betroffenen Mütter im US-Online-Magazin "Slate" über Armstrongs Äußerungen beschwert. Dieser ist für seinen teils ruppigen Umgang mit Mitarbeitern bekannt. 2013 feuerte er beispielsweise vor tausenden Mitarbeitern einen Kreativ-Direktor und sorgte damit für zahlreiche Negativschlagzeilen.

Welle der Entrüstung

Armstrongs jüngste Aussagen haben in Medien und Online-Netzwerken Entrüstung ausgelöst und auch einen Schatten auf die am Donnerstag veröffentlichte AOL-Bilanz geworfen. Der Umsatz war um 13 Prozent auf 679 Millionen Dollar gestiegen und damit so stark wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr.

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