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Abfindung für Ex-Siemens-Chef: Peter Löscher kann mit bis zu 30 Millionen Euro rechnen

Abfindung für Ex-Siemens-Chef  

Löscher kann mit bis zu 30 Millionen Euro rechnen

16.02.2014, 13:29 Uhr | t-online.de, AFP

Abfindung für Ex-Siemens-Chef: Peter Löscher kann mit bis zu 30 Millionen Euro rechnen. Peter Löscher darf offenbar hohe Aktienzusagen  aus Kulanz behalten (Quelle: dpa)

Peter Löscher darf offenbar hohe Aktienzusagen aus Kulanz behalten (Quelle: dpa)

Die Rendite-Ziele für den Konzern hatte er nicht erreicht, trotzdem kann der frühere Siemens-Chef Peter Löscher nach seinem vorzeitigen Abgang von der Unternehmensspitze offenbar mit einem erheblich höheren Betrag rechnen als bisher angenommen. Die Abfindung des Technologiekonzerns für ihn soll einem Bericht des "Spiegel" zufolge bis zu 30 Millionen Euro betragen.

Aktienzusagen im Wert von 13 Millionen Euro

Laut Geschäftsbericht erhält Löscher gut 17 Millionen Euro Abfindung - dazu kämen allerdings noch Aktienzusagen im Wert von knapp 13 Millionen Euro, meldete das Magazin. Löscher habe zum Zeitpunkt seines Ausscheidens bei Siemens im vergangenen Sommer rund 132.000 solche Aktienzusagen angesammelt, die ihm Anrechte auf den Gratis-Bezug von Siemens-Anteilsscheinen einräumen.

Diese Aktienzusagen wären nach den geltenden Vergütungsrichtlinien zwar eigentlich verfallen, bei Löscher und einem weiteren ausgeschiedenen Vorstandsmitglied seien sie jedoch aus Kulanzgründen erhalten geblieben, heißt es in dem Bericht. Im Gegenzug habe der ehemalige Konzernchef zugesichert, bis Herbst 2015 bei keinem direkten Siemens-Wettbewerber anzuheuern.

Erste Tranche bereits eingelöst

Nach den Angaben durfte Löscher ein Drittel der Aktienzusagen schon im vergangenen November einlösen. Ob er ab 2015 auch die zweite und dritte Tranche in Anspruch nehmen kann, hängt demnach vom Erfolg seines Nachfolgers Joe Kaeser ab: Damit Löscher die Aktien auch zugeteilt werden, müssen bestimmte Vorgaben bei Umsatz, Gewinn oder Rendite erreicht werden.

Löschers Sprecher Roland Klein wies die Summe als "völlig spekulativ" zurück. Er bestätigte aber, Löscher habe "Bonus Awards sowie Stock Awards" erhalten. Sie seien erst in den kommenden Jahren ausübbar, ihr Wert sei von einer Reihe von Erfolgskriterien abhängig. Berechnungen seien somit erst zu einem künftigen Stichtag möglich.

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