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Albert Sefranek wurde 93 Jahre alt: Der Gründer von Mustang Jeans ist gestorben

Albert Sefranek wurde 93 Jahre  

Der Gründer von Mustang Jeans ist gestorben

03.03.2014, 20:05 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Albert Sefranek wurde 93 Jahre alt: Der Gründer von Mustang Jeans ist gestorben. 1995 überließ Albert Sefranek die Geschäfte komplett seinem Sohn Heiner, war aber noch immer für die Marke Mustang aktiv

1995 überließ Albert Sefranek die Geschäfte komplett seinem Sohn Heiner, war aber noch immer für die Marke Mustang aktiv

Der Gründer von Mustang Jeans, Albert Sefranek, ist tot. Nach Angaben des Unternehmens starb er am Sonntag im Alter von 93 Jahren in Künzelsau (Hohenlohekreis). Der legendäre Unternehmer hat dafür gesorgt, dass die einst "Nietenhose" genannte Denim-Beinkleidung auch in Europa Kult wurde.

Sefranek machte Marke zu Erfolg

"Albert Sefranek war der Mann, der die Jeans nach Europa gebracht hat. Er war eine Unternehmerlegende, ohne die der Erfolg der Marke Mustang undenkbar wäre", sagte Geschäftsführer Dietmar Axt laut Mitteilung.

"Wir bedauern den Tod von Albert Sefranek sehr und werden, was er aufgebaut hat, auch in seinem Sinne weiterführen", sagte Axt weiter. Zuvor hatte die "Heilbronner Stimme" darüber berichtet.

Von "Röhrlhosen" zu Cord- und Stretch-Jeans

Im Jahr 1949 hatte Sefranek nach Firmenangaben damit begonnen, die sogenannten Röhrlhosen serienmäßig herstellen zu lassen. 1953 folgten die ersten Cordjeans und 1961 schließlich die ersten Stretch-Jeans.

Im Jahr 1990 hatte Sefranek die Hauptgeschäftsführung an seinen Sohn Heiner abgegeben. Fünf Jahre später zog sich der Senior völlig aus dem Unternehmen zurück, dennoch engagierte er sich weiterhin für die Marke. Heute lassen die Hohenloher ihre Hosen vor allem in Asien produzieren. Axt hatte den Chefposten Anfang 2012 von Heiner Sefranek übernommen.

Investorengruppe hat das Ruder übernommen

Die Mustang-Gruppe mit neun Standorten in Europa, Russland und China hat ihren Hauptsitz in Künzelsau. 2011 wurde das Unternehmen durch ein Konsortium privater Gesellschafter unter der Führung von Thomas Schlytter-Henrichsen, Chef der Beteiligungsgesellschaft Alpha aus Frankfurt, übernommen.

Erstmals seit 2008 schreibt Mustang nach eigenen Angaben wieder schwarze Zahlen und hat den Umsatz von 85 Millionen Euro im Jahr 2012 im Geschäftsjahr 2013 auf mehr als 100 Millionen Euro gesteigert.

Auch die Prognosen für 2014 fallen positiv aus: Axt rechnet mit einem weiteren Wachstum von rund 20 Prozent. Mittelfristig sei eine Verdoppelung der Umsätze von 2011 bis 2016 auf über 160 Millionen Euro geplant. Mustang beschäftigt aktuell rund 600 Mitarbeiter, darunter 150 am Standort Künzelsau.

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