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Urlaubsanspruch und Probezeit: Hier ergeben sich oft Fragen

Arbeitsrecht  

Urlaubsanspruch in der Probezeit: Darauf sollten Sie achten

15.04.2014, 16:10 Uhr | rb (TP)

Das Bundesurlaubsgesetz sieht in Paragraf 4 eine Wartezeit von sechs Monaten vor, bevor der volle Urlaubsanspruch entsteht. Das bedeutet aber nicht, dass Ihr Urlaubsanspruch in der Probezeit nicht vorhanden ist. Wie die rechtliche Lage ist, lesen Sie hier.

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Das Bundesurlaubsgesetz regelt Ihren Urlaubsanspruch, Probezeit inbegriffen

Ein Anspruch auf Urlaub ist zunächst damit verbunden, dass Sie mindestens sechs Monate für Ihren Arbeitgeber tätig sind. Diese Klausel steht im Bundesurlaubsgesetz. Sie ist auf diesen Zeitraum festgelegt, weil innerhalb von sechs Monaten in der Regel die Probezeit abgeschlossen ist. Der Urlaubsanspruch der Probezeit hat damit aber nichts zu tun.

Sie erwirken mit jedem Monat, den Sie gearbeitet haben, den Anspruch auf ein Zwölftel Ihres Jahresurlaubs. Die meisten Arbeitsverträge sehen jedoch vor, dass der Urlaub erst nach Ablauf der Probezeit angetreten werden darf.

Urlaubsanspruch und Probezeit: Besprechen Sie die Details mit Ihrem Arbeitgeber

Die Probezeit dient dazu, dass sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer gegenseitig erproben können. Das funktioniert aber nur, wenn Sie als Mitarbeiter auch tatsächlich im Betrieb sind. Sie erwirken zwar einen Urlaubsanspruch in der Probezeit, sollten diesen aber nicht während Ihrer Erprobungsphase nehmen. Reden Sie mit Ihrem neuen Arbeitgeber darüber. Ausnahmen sind am besten in einem persönlichen Gespräch zu klären. Zu den häufigsten Ausnahmen für einen Urlaubsanspruch in der Probezeit gehören unter anderem

Urlaubsansprüche, Resturlaub und Urlaub während der Probezeit

Sie sollten bereits beim Einstellungsgespräch mit Ihrem neuen Arbeitgeber über Ihren Urlaubsanspruch während der Probezeit verhandeln, besonders wenn eine notwendige Ausnahmeregelung gegeben ist. Hinsichtlich eines noch vorhandenen Resturlaubs aus Ihrem vorherigen Job ist eine Urlaubsbescheinigung Ihres letzten Arbeitgebers hilfreich. So lassen sich Resturlaub und Urlaubsanspruch in der Probezeit möglicherweise kombinieren und so abwickeln, dass die betrieblichen Belange nicht beeinträchtigt werden. Ein offenes Gespräch führt hier mit Sicherheit zu einer für beide Seiten tragbaren Lösung.

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