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Erziehungsurlaub: Betreuungsmöglichkeit nach dem Mutterschutz

Elterngeld  

Erziehungsurlaub: Anspruch für beide Elternteile

17.04.2014, 09:25 Uhr | aa (TP)

Mit dem Erziehungsurlaub will der Gesetzgeber für Eltern Grundlagen schaffen, sich selbst um die Erziehung ihres Nachwuchses zu kümmern. In der neuen Fassung nennt sich dieser Elternzeit, da es sich nicht um einen Urlaub im klassischen Sinne handelt. Hier erfahren Sie, was Sie beachten müssen.

Erziehungsurlaub: Regelungen gelten individuell

Sie möchten sich nach Ihrem Mutterschutz selbst um die Erziehung Ihres Zöglings kümmern? Dann ist der gesetzlich geregelte Erziehungsurlaub eine ideale Möglichkeit, Ihr Arbeitsverhältnis zunächst ruhen zu lassen. Zum Jahresbeginn 2001 wurden die Rahmenbedingungen geändert. Die Rede ist heute auch nicht mehr vom Erziehungsurlaub, sondern von der Elternzeit.

Die alte Gesetzeslage war für alle Kinder relevant, die vor dem 1. Januar 2001 das Licht der Welt erblickten. Demnach konnte entweder der Vater oder die Mutter den Erziehungsurlaub in Anspruch nehmen, um sich bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes um die Betreuung zu kümmern.

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Wichtige Veränderungen: Anspruch flexibel erweitert

Im Grundsatz ist geregelt, dass für die Elternzeit ein Anspruch von Arbeitnehmern gegenüber dem jeweiligen Arbeitgeber besteht. Während dieser Zeit ruht das Arbeitsverhältnis. Möglich ist auch, dass beide Elternteile den Erziehungsurlaub in Anspruch nehmen. Stimmt Ihr Arbeitgeber zu, ist eine Übertragung von bis zu einem Jahr auf den Zeitraum zwischen dem 3. und 8. Geburtstag des Kindes möglich.

Elternzeit – Anmeldefristen wahren

Möchten Sie von der Elternzeit Gebrauch machen, müssen Sie Ihren Chef bis spätestens sieben Wochen vor dem Beginn schriftlich in Kenntnis setzen. Auf diese Weise kann Ihr Arbeitgeber besser auf organisatorische Planungen reagieren. Bereits bei der Anmeldung für den Erziehungsurlaub müssen sich Eltern für einen Zeitraum von zwei Jahren verbindlich festlegen.

Nehmen Sie als Mutter direkt nach Ihrer Mutterschutzfrist die Elternteilzeit in Anspruch, so müssen Sie sich lediglich bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres Ihres Kindes festlegen. Ferner dürfen Sie einer Teilzeiterwerbstätigkeit von bis zu 30 Wochenstunden je Elternteil nachgehen.

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