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Elterngeld für Selbständige: Das steht Ihnen zu

Elterngeld  

Elterngeld für Selbständige einfach berechnen

08.04.2014, 17:10 Uhr | ck (TP)

Auch Selbständige haben einen Anspruch auf Elterngeld und können dieses auf Grundlage ihres letzten Steuerbescheides beantragen. Lesen Sie jetzt, wie viel Elterngeld für Selbständige Sie als betreuender Elternteil erhalten.

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Elterngeld für Selbständige: Anspruch und Beantragung

Das Elterngeld ist eine Entgeltersatzleistung für Mütter oder Väter, die ihr Kind nach der Geburt selbst erziehen und dabei wöchentlich nicht mehr als 30 Stunden arbeiten. Im Jahr 2007 löste das Elterngeld das Erziehungsgeld offiziell ab und wird überwiegend von Müttern in Anspruch genommen. Das Elterngeld ist eine einkommensabhängige Entgeltersatzleistung in Höhe von bis zu 67 Prozent des Nettoeinkommens, das vor der Geburt erzielt wurde.

Die Auszahlungszeit für Elterngeld beginnt mit dem Tag der Geburt und dauert maximal 14 Monate. Die Beantragung erfolgt bei der zuständigen Elterngeldstelle der Kommune und grundsätzlich nach der Geburt des Kindes. Bis zu drei Monate wird das Elterngeld dabei rückwirkend gezahlt. Neben abhängig Beschäftigten haben auch Selbständige einen Anspruch auf Elterngeld.

Elterngeld für Selbständige: Wie viel steht Ihnen zu?

Das Elterngeld für Selbständige liegt einkommensabhängig bei mindestens 300,- Euro monatlich mit einem Höchstbetrag von 1.800,- Euro pro Monat. Zur Ermittlung des Nettoeinkommens aus Selbständiger Arbeit wird der letzte Steuerbescheid herangezogen. Von diesem Gewerbeertrag werden die Steuervorauszahlungen, Krankenkassenbeiträge und Vorsorgeaufwendungen in Abzug gebracht.

Dabei liegt das Elterngeld für Selbständige bei maximal 1.800,- Euro (67 Prozent von 2.700,- Euro), auch wenn Sie als Freiberufler oder Gewerbetreibender mehr verdient haben. Diese Regelung gilt ebenso für abhängig beschäftigte Besserverdiener.

Einkommensberechnung: Elterngeld für Selbständige

Für die Gewinneinkünfte aus Selbständiger Arbeit wird der Steuerbescheid des letzten geschlossenen Veranlagungszeitraums herangezogen. Liegt hierfür noch kein aktueller Steuerbescheid des letzten Jahres vor, erfolgt die Berechnung des Elterngeldes vorläufig auf Grundlage der vorangegangenen Steuererklärung.

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