Sie sind hier: Home > Finanzen > Karriere > Arbeit & Beruf >

Arbeitsgericht bestätigt Büroverbot für dreibeinige Hündin "Kaya"

Urteil von Arbeitsgericht  

Büroverbot für dreibeinige Hündin "Kaya"

24.03.2014, 20:32 Uhr | AFP, t-online.de

Arbeitsgericht bestätigt Büroverbot für dreibeinige Hündin "Kaya". Hündin "Kaya" wartet im Landesarbeitsgericht Düsseldorf auf "ihr" Urteil (Quelle: dpa)

Hündin "Kaya" wartet im Landesarbeitsgericht Düsseldorf auf "ihr" Urteil (Quelle: dpa)

Das deutsche Arbeitsrecht kann erbarmungslos sein. Die Mitarbeiterin einer Werbeagentur ist auch im zweiten Anlauf mit ihrem Versuch gescheitert, ein Büroverbot für ihre dreibeinige Hündin gerichtlich zu Fall zu bringen. Wie zuvor bereits das Arbeitsgericht bestätigte auch das Landesarbeitsgericht Düsseldorf das Hausverbot für den Hund im Büro. Und diesmal endgültig. (Az. 9 Sa 1207/13)

Tier soll Arbeitsarbeitsabläufe und Mitarbeiter gestört haben

Der Mischlingshund habe in der Vergangenheit Arbeitsabläufe in der Werbeagentur gestört, urteilte das Landesarbeitsgericht mit Hinweis auf die Beweisaufnahme in der Vorinstanz. Auch hätten Kollegen der Hundebesitzerin sich "subjektiv bedroht und gestört" gefühlt.

Hund knurrte und roch

Der Arbeitgeber hatte das Büroverbot für die Hündin unter anderem damit begründet, dass das Tier ein gefährliches soziales und territoriales Verhalten zeige. So knurre die Hündin andere Mitarbeiter der Werbeagentur an, die sich deshalb nicht mehr in das Büro der Hundebesitzerin trauten. Darüber hinaus gehe von der Hündin eine Geruchsbelästigung aus.

Dagegen hatte die Klägerin schon in der ersten Instanz vergeblich geltend gemacht, dass ihr Hund niemanden bedrohe. Auch verstoße seine Verbannung aus dem Büro gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung, denn andere Mitarbeiter der Agentur dürften ihre Hunde zur Arbeit mitbringen.

Keine Revision möglich

Das Landesarbeitsgericht sah hingegen keinen Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz. Vielmehr stellten die von dem Hund ausgehe Störung anderer Mitarbeiter und der Arbeitsabläufe einen "sachlichen Grund für die Änderung der bisherigen Praxis" durch den Arbeitgeber dar. Die Revision ließ das Gericht nicht zu.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
iPhone Xs für 159,95 €* im Tarif MagentaMobil L
von der Telekom
Anzeige
Erstellen Sie jetzt 500 Visiten- karten schon ab 14,99 €
von vistaprint.de
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe