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Nach Personaldebakel in Mainz: Bahn stellt neue Stellwerker ein

Nach Personaldebakel in Mainz  

Bahn stellt neue Stellwerker ein

02.04.2014, 15:44 Uhr | dpa, t-online.de

Nach Personaldebakel in Mainz: Bahn stellt neue Stellwerker ein. Im Sommer 2013 ging am Mainzer Hauptbahnhof nichts mehr - inzwischen hat die Bahn reagiert (Quelle: imago/Hoffmann)

Im Sommer 2013 ging am Mainzer Hauptbahnhof nichts mehr - inzwischen hat die Bahn reagiert (Quelle: imago/Hoffmann)

Nach dem Stellwerks-Debakel in Mainz wegen Personalproblemen hat die Deutsche Bahn mit dem versprochenen Stellenaufbau begonnen. Im Sommer 2013 war der Hauptbahnhof der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt wochenlang praktisch lahmgelegt, weil zu viele Fahrdienstleiter gleichzeitig im Urlaub oder krank waren. Seit November seien nun 680 neue Mitarbeiter eingestellt worden, teilte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber mit.

Die meisten seien bei der Bahntochter DB Netz in Stellwerken und der Instandhaltung beschäftigt. Als Folge der Vorkommnisse in Mainz überprüften Personalchefs und Betriebsräte der Bahn die Personalplanung.

Personalvorstand Weber traf sich am Mittwoch in Berlin mit der Gewerkschaft EVG und dem Konzernbetriebsrat. Insgesamt stellte die Bahn demnach seit Jahresbeginn 2100 Mitarbeiter neu ein, darunter 160 Fahrdienstleiter. Insgesamt seien für 2014 rund 8000 Neueinstellungen geplant, unter anderem um die hohe Zahl an Überstunden bei der Bahn abzubauen.

Überstunden nehmen langsam ab

Im vergangenen Jahr sei die Zahl der Überstunden insgesamt stabil geblieben, obwohl es durch Hochwasser und Unwetter erhebliche Sonderbelastungen gegeben habe. Aktuell gehe die Zahl der Überstunden jedoch langsam zurück und solle allmählich auf ein "normales" Niveau reduziert werden, hieß es in einer Mitteilung, ohne dies genau zu beziffern.

Ende 2013 habe die Zahl der Überstunden bei 7,9 Millionen gelegen, Ende Februar 2014 noch bei 7,0 Millionen. Das entspreche durchschnittlich rund 43 Stunden pro Mitarbeiter, wobei diese jedoch im Einzelfall sehr ungleich verteilt sein können. Vor allem Spitzenwerte will die Bahn verringern.

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