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Neues Teilzeit-Modell: DIHK will 35-Stunden-Woche für Eltern

Neues Teilzeit-Modell  

DIHK will 35-Stunden-Woche für Eltern

05.04.2014, 15:23 Uhr | AFP

Neues Teilzeit-Modell: DIHK will 35-Stunden-Woche für Eltern. Neue Teilzeitmodelle sollen die Erwerbstätigkeit von Müttern und Vätern verbessern (Quelle: imago/Felix Jason)

Neue Teilzeitmodelle sollen die Erwerbstätigkeit von Müttern und Vätern verbessern (Quelle: imago/Felix Jason)

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) macht sich für eine 35-Stunden-Woche für Väter und Mütter stark. "Wir müssen von Modellen wegkommen, bei denen der eine Partner Vollzeit arbeitet und der andere Teilzeit mit wenigen Stunden", sagte der DIHK-Vorsitzende Eric Schweitzer der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). "Wenn man es sinnvoll organisiert, dann könnte der eine auf 35 Stunden reduzieren und der andere auf 35 Stunden aufstocken. In der Summe ist das immer noch mehr, als wenn der Mann 40 Stunden arbeitet und die Frau nur halbtags."

Schweitzer begründete seinen Vorstoß mit dem drohenden Mangel an Arbeitskräften und der Notwendigkeit, den Erwerbsanteil von Frauen zu erhöhen. "Durch die Demografie werden uns künftig Millionen Arbeitskräfte fehlen", sagte er der Zeitung. "Wenn wir diese Arbeitsleistung nicht ersetzen, können wir unser jetziges Sozialprodukt nicht mehr erwirtschaften und unser Sozialsystem nicht mehr finanzieren." Derzeit arbeiteten in Deutschland zu viele Frauen in Teilzeit.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD), die im Januar ein ähnliches Modell vorgeschlagen hatte, begrüßte den Vorstoß des DIHK. "Wir müssen Vollzeit für Familien neu definieren", sagte sie der "FAS". "Mit einer Familienarbeitszeit, bei der beide Elternteile ihre Arbeitszeit maßvoll reduzieren, können wir der gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung tragen." Das in der Koalition vereinbarte Elterngeld Plus sehe sie lediglich "als ersten Schritt", fügte die Ministerin hinzu.

Merkel keine Freundin dieser Pläne

Schwesigs Vorstoß für eine 32-Stunden-Woche war von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als "persönlicher Debattenbeitrag" zurückgewiesen worden. Zuletzt hatte die Gewerkschaft IG Metall angekündigt, dass sie bei kommenden Tarifverhandlungen eine 30-Stunden-Woche für Väter und Mütter fordern will.

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