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Schadenersatzklage gegen Ecclestone: BayernLB wartet ab

Verdacht der Bestechung  

Schadenersatzklage gegen Ecclestone: BayernLB wartet ab

23.04.2014, 16:11 Uhr | rtr

Schadenersatzklage gegen Ecclestone: BayernLB wartet ab. Schadenersatz: Das kann teuer werden für Formel-1-Chef Bernie Ecclestone  (Quelle: Reuters)

Schadenersatz: Das kann teuer werden für Formel-1-Chef Bernie Ecclestone (Quelle: Reuters)

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone bleibt eine Schadenersatzklage der BayernLB zunächst erspart. Die Landesbank habe ihre Schadensersatzforderung gegen Ecclestone bisher nicht vor Gericht gebracht, sagte ein Sprecher des Geldhauses. Zuletzt hatte die Bank dem Manager noch mit einem Zivilprozess parallel zu dem Münchner Strafverfahren gedroht, weil er durch Mauscheleien dafür gesorgt haben soll, dass das Institut seinen Formel-1-Anteil 2006 unter Wert verkaufte.

Die Bank, die nach früheren Angaben aus Finanzkreisen bis zu 400 Millionen Dollar von Ecclestone fordern will, will sich nun nicht mehr zum geplanten Vorgehen äußern und verwies auf den bevorstehenden Strafprozess. Wenn Ecclestone sich ab Donnerstagvor dem Landgericht München verantworten muss, werden neue Erkenntnisse über die Korruptionsaffäre beim Ausstieg der BayernLB aus der Formel 1 erwartet. Darauf könnte die Bank später eine eigene Klage stützen. Ecclestone hat die Vorwürfe und Forderungen zurückgewiesen.

Entscheidung über weitere Anklagen steht aus

Laut Anklage soll Ecclestone den damaligen BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky bestochen haben, damit dieser die Rennsportserie an einen von Ecclestone gewünschten Investor verkaufte und damit Ecclestones Chefposition sicherte. Einen Großteil des Schmiergeldes sollen die beiden aus den Kassen der BayernLB veruntreut haben. Gribkowsky wurde deshalb bereits zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt und gilt nun als wichtigster Zeuge der Staatsanwaltschaft.

Zwei angeklagten Ex-Beratern von Ecclestone und Gribkowsky stehen wegen des Ecclestone-Gerichtsverfahrens zunächst keine eigenen Strafprozesse bevor. Ob das Gericht die beiden Anklagen vom Oktober vergangenen Jahres zulasse, sei noch immer offen, sagte eine Justizsprecherin. Die Strafkammer, die nun über Ecclestone verhandelt und urteilt, habe bisher nicht entschieden, ob auch ein früherer Manager Ecclestones sowie ein ehemaliger Steuerberater Gribkowskys auf die Anklagebank müssen. Im Ecclestone-Prozess sollen sie allerdings als Zeugen aussagen.

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