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Burger King reagiert auf "Team Wallraff"-Enthüllungen

Skandalöse Hygienemängel  

Burger King: Reaktion auf Wallraff-Enthüllungen

30.04.2014, 07:43 Uhr | t-online.de

Burger King reagiert auf "Team Wallraff"-Enthüllungen. Die Fast-Food-Kette wollte die dokumentierten Missstände nicht dementieren  (Quelle: imago/Geisser)

Burger King zieht nach dem Hygiene-Skandal personelle Konsequenzen. (Quelle: imago/Geisser)

Die verdeckte Recherche des "Team Wallraff" bei Restaurants der Kette Burger King löst heftige Reaktionen aus, auch bei den Lesern von T-Online.de. Und was macht das Unternehmen? Auf eine Anfrage der Redaktion gibt es nur eine dürftige Pressemitteilung.

Die bislang einzige Reaktion auf die gezeigten skandalösen Hygienemängel: Zusammen mit dem Franchisenehmer will Burger King einen Aktionsplan entwickeln. Mitarbeiter wie Manager würden erneut intensiv trainiert, damit sich so etwas nicht wiederholt. Konkrete Fragen von T-Online.de - etwa, ob auch eine Kündigung der Verträge mit der Yi-Ko Holding möglich sei - beantwortete Burger King nicht.

Bemerkenswert: Von der Burger King Inc. als Franchisegeber gibt es kein Dementi zu den im Bericht gezeigten Missständen. Ein Reporter hatte dort erlebt, dass zu lange gelagerte Tomaten einfach ein neues Etikett bekommen oder Mitarbeiter zwischen Toilettengang und Burgerzubereitung auf das Händewaschen verzichten. Und wer die Gewerkschaft beim Personal etablieren will, bekommt nicht selten Probleme mit einem Anwalt.

"Vorwürfe sind sehr beunruhigend"

Die Recherchen, die der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff begleitet hat, beziehen sich ausschließlich auf Restaurants der Yi-Ko Holding GmbH. Sie betreibt 90 der deutschlandweit rund 700 Filialen und fiel schon mehrmals durch höchst fragwürdiges Management auf. "Bei der Burger King GmbH handelt es sich um eine selbständige sowie von BURGER KING rechtlich und wirtschaftlich unabhängige Franchisenehmerin (...). Die Vorwürfe aus diesem Beitrag sind sehr beunruhigend, weswegen diese Angelegenheit für uns von höchster Bedeutung ist und wir diese mit absoluter Dringlichkeit bearbeiten."

Was im Beitrag zu sehen sei, stelle eine "Verletzung unserer Unternehmenswerte dar und widersprechen jeglichen Verpflichtungen, denen wir uns im Bezug auf Lebensmittelsicherheit und Produktqualität in unseren Restaurants verschrieben haben." Dafür gebe es "keinerlei Toleranz oder Akzeptanz". Was RTL zu sehen bekam, spiegele nicht "das Verhalten und das Engagement unserer Franchisenehmer rund um den Globus wider."

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