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Media-Saturn-Gründer Kellerhals plant Investoren-Angriff

Machtkampf mit Metro  

Media-Saturn-Gründer plant Investoren-Angriff

15.05.2014, 11:28 Uhr | rtr, t-online.de

Media-Saturn-Gründer Kellerhals plant Investoren-Angriff. Wer bei den Media- und Saturn-Märkten künftig das Sagen hat, ist umstritten (Quelle: imago/Hoch Zwei Stock/Angerer)

Wer bei den Media- und Saturn-Märkten künftig das Sagen hat, ist umstritten (Quelle: imago/Hoch Zwei Stock/Angerer)

Der Minderheitseigner von Media-Saturn, Erich Kellerhals, will die Elektronikmarkt-Kette mithilfe von Investoren von Metro zurückkaufen. Seit Jahren tobt der Machtkampf um den Umsatzbringer der Metro-Gruppe. Deren Führung wiederum möchte den Media-Saturn-Gründer ausbooten.

"Wir haben das alles gründlich durchgerechnet und ausgearbeitet", sagte der 74 Jahre alte Kellerhals im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". "Die Finanzierung ist nicht das Thema, zumal ich auch interessierte Investoren an der Hand habe."

Kellerhals hält zwar nur 22 Prozent an Europas größter Elektronikhandelskette, hat aber umfassende Veto-Rechte. Dem Handelskonzern Metro gehören 78 Prozent der Anteile. Seit Jahren ringen die beiden Seiten um die Macht bei der Kette mit über 56.000 Mitarbeitern, die zuletzt knapp ein Drittel des Metro-Umsatzes erwirtschaftete. Der Zwist hatte jüngst zum Abgang von Media-Saturn-Chef Horst Norberg geführt.

Streit um neuen Chef für Media-Saturn

Einer Berufung von Metro-Vorstandsmitglied Pieter Haas zum neuen Media-Saturn-Chef erteilte Kellerhals eine Absage. Metro entsandte Haas als Vize-Chef in die Media-Saturn-Zentrale in Ingolstadt. Bis zur Ernennung eines neues Chefs leitet er dort nun formal die Geschäfte.

Haas habe Media-Saturn vor einem Jahr im Streit verlassen, sagte Kellerhals. "Angeblich war es ihm nicht mehr zuzumuten, für Media-Saturn zu arbeiten. Wie kann ich da annehmen, dass jetzt seine ganze Loyalität wieder dem Unternehmen Media-Saturn gehören soll, zumal er seinen Vorstandsposten bei der Metro nicht aufgeben will?" Neben dem Machtkampf belastet auch die Konkurrenz von Online-Händlern wie Amazon und der Preiskampf in der Branche Media-Saturn.

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