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Boom am Arbeitsmarkt: So viele Jobs wie noch nie in einem ersten Quartal

Boom am Arbeitsmarkt  

So viele Jobs wie noch nie in einem ersten Quartal

20.05.2014, 15:52 Uhr | t-online.de, dpa-AFX

Boom am Arbeitsmarkt: So viele Jobs wie noch nie in einem ersten Quartal . Vor allem der Dienstleistungsbereich sorgt für Zuwächse bei der Beschäftigung (Quelle: imago images)

Vor allem der Dienstleistungsbereich sorgt für Zuwächse bei der Beschäftigung (Quelle: imago images)

Der Aufschwung am deutschen Arbeitsmarkt hat eine neue Rekordmarke erreicht. So hatten im ersten Quartal dieses Jahres rund 41,7 Millionen Erwerbstätige hierzulande ihre Arbeitsstätte, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. "So viele Erwerbstätige gab es noch nie in einem ersten Quartal", unterstrich einer der Experten des Amtes den Anstieg. Erneut sei der Zuwachs bei der Beschäftigung vor allem auf den Dienstleistungsbereich zurückzuführen.

Zwar sank die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Schlussquartal 2013 um 476.000 Personen. Dieser Trend ist zum Jahresstart aber üblich. Aufgrund des milden Winters fiel er diesmal geringer aus als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre (minus 546.000 Personen).

Unternehmensdienstleistungen als Job-Motor

Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres stieg die Zahl der Erwerbstätigen hingegen, und zwar um 344.000 Beschäftigte (plus 0,8 Prozent). Damit setzt sich der Aufwärtstrend des vergangenen Jahres fort. So hatte der Anstieg vom ersten bis zum vierten Quartal 2013 jeweils bei 0,5 bis 0,6 Prozent betragen.

Der Anstieg der Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahresquartal ist laut dem Statistik-Amt erneut überwiegend auf die Dienstleistungsbereiche zurückzuführen. Die größten absoluten Beschäftigungsgewinne in diesem Bereich gab es bei den Unternehmensdienstleistern (plus 140.000 Personen), gefolgt von den Öffentlichen Dienstleistern Erziehung und Gesundheit mit einem Zuwachs von 117.000 Personen. Aber auch im Handel, dem Verkehr und dem Gastgewerbe gab es immerhin 36.000 zusätzliche Beschäftigte.

Erneut weniger Selbstständige

Der Zuwachs im Jahresvergleich ist nach den Angaben der Experten ausschließlich auf ein Plus bei den Arbeitnehmern um 391.000 (1,1 Prozent) auf 37,3 Millionen Menschen zurückzuführen. Hingegen sank die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger um 47.000 Personen (minus 1,1 Prozent) auf 4,4 Millionen - und damit auf den niedrigsten Stand der Selbstständigkeit seit Anfang 2005.

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