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Arbeitslosenquote dank Frühjahrsaufschwung auf 6,6 Prozent gesunken

Frühjahrsaufschwung  

Arbeitslosigkeit sinkt im Mai nur leicht

28.05.2014, 12:18 Uhr | dpa-AFX

Arbeitslosenquote dank Frühjahrsaufschwung auf 6,6 Prozent gesunken. Bundesagentur für Arbeit: Weniger Arbeitslose im Mai (Quelle: dpa)

Bundesagentur für Arbeit: Weniger Arbeitslose im Mai (Quelle: dpa)

Die Frühjahrsbelebung am deutschen Arbeitsmarkt verliert etwas an Schwung. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Mai lediglich um 61.000 auf 2.882.000 gesunken. In den vergangenen drei Jahren gab es im Schnitt einen Rückgang von gut 100.000 in dem Monat. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte, ging die Arbeitslosenquote im Vergleich zum April um 0,2 Punkte auf 6,6 Prozent zurück.

BA-Chef Frank-Jürgen Weise begründete den relativ geringen Rückgang mit den Folgen des milden Winters und betonte: "Insgesamt steht der Arbeitsmarkt gut da." Denn zuvor war die Arbeitslosigkeit weniger stark gestiegen und habe sich auch wieder schneller abgebaut. "Und dann gibt es auch nicht viel zu beleben."

Die Nachfrage der Firmen nach neuen Mitarbeitern habe kaum nachgelassen. Gesucht würden derzeit vor allem Verkäufer und Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe, in der Chemiebranche, in Metallberufen sowie im Bereich Verkehr und Logistik. Trotz der insgesamt "ermutigenden Entwicklung" am Jobmarkt hätten es Langzeitarbeitslose immer noch schwer, eine Stelle zu finden.

Die Krise in der Ukraine habe sich am Arbeitsmarkt bisher kaum niedergeschlagen, ergänzte Weise. Die Firmen seien zwar unsicherer geworden. Insgesamt sei der Handel mit der Ukraine aber eher gering.

Für Überraschung unter Ökonomen sorgte der Anstieg der Arbeitslosen um 24.000, wenn man jahreszeitliche Schwankungen herausrechnet. Experten hatten hier mit dem sechsten Rückgang in Folge gerechnet und im Schnitt ein Minus von 15.000 auf dem Zettel. Viele Fachleute halten dies aber für einen Ausrutscher und nicht für eine Trendwende. NordLB-Analyst Mario Gruppe verwies jedoch auf die Ukraine-Krise sowie eine schwächere Entwicklung in Absatzmärkten wie China und den USA: "Die Unternehmen werden etwas restriktiver in der Vergabe neuer Jobs."

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