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Tom Buhrow kündigt an: WDR baut 500 Stellen ab

"Schmerzhafte Entscheidung"  

Größte ARD-Anstalt WDR baut 500 Stellen ab

13.06.2014, 15:45 Uhr | t-online.de , dpa

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat angekündigt, 500 Planstellen bis zum Jahr 2020 abzubauen. Intendant Tom Buhrow informierte am Freitag die Mitarbeiter des Senders. Der Grund: Dem WDR fehlen von 2016 an durchschnittlich 100 Millionen Euro pro Jahr im Etat.

In einer Pressemitteilung heißt es: "Steigende Ausgaben zum Beispiel durch Tariferhöhungen oder steigende Produktionskosten können durch den Rundfunkbeitrag, der zudem ab 2015 noch sinkt, nicht mehr aufgefangen werden. Ohne die Personalkosten deutlich zu reduzieren, sind die dringend notwendigen Einsparungen nicht zu leisten."

Tom Buhrow: "Schmerzhafte, aber zwingende Entscheidung"

Zu diesem Ergebnis kam die WDR-Geschäftsleitung unter Führung von Tom Buhrow nach sorgfältigen Prüfungen. "Der Stellenabbau ist eine schmerzhafte, aber zwingende Entscheidung", sagte Buhrow. "Nur so bleiben wir aus eigener Kraft handlungsfähig und können den WDR steuern." Um den Personalabbau zu beschleunigen, wurden mit den Gewerkschaften offenbar bereits Modelle für Altersteilzeit und Vorruhestand verabredet.

Vor allem Verwaltung und Produktion betroffen

Bis 2020 wolle der WDR die meisten Stellen in der Verwaltung und in der Produktion abbauen. Außerdem werde der WDR seine Aufgaben reduzieren, Sachkosten senken und die Effizienz steigern, heißt es weiter.

Buhrow: "Für die Menschen ist unser Programm das Wichtigste. Deshalb streichen wir dort so wenig wie möglich. Aber wir werden nicht mehr alles tun können, was wir heute tun. Ich sehe auch die Chance, dass wir uns neu und zukunftsfähig aufstellen."

Der angekündigte Stellenabbau kommt nur in der Höhe überraschend. Bereits im vergangenen Herbst hatte Buhrow angekündigt, beim WDR den Rotstift anzusetzen und etwa 50 Stellen zu streichen. Laut Geschäftsbericht beschäftigte der WDR im Jahr 2012 im Durchschnitt noch fast 4200 Mitarbeiter und hatte damit die meisten Mitarbeiter aller ARD-Anstalten.

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