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Pofalla geht doch zur Deutschen Bahn

Nach der Karenzzeit  

Pofalla geht doch zur Deutschen Bahn

15.06.2014, 12:23 Uhr | AFP

Pofalla geht doch zur Deutschen Bahn. Wechselt die Branche: Ex-Kanzleramtssprecher Pofalla soll in Zukunft die internationalen Geschäfte der Deutschen Bahn voranbringen. (Quelle: dpa)

Wechselt die Branche: Ex-Kanzleramtssprecher Pofalla soll in Zukunft die internationalen Geschäfte der Deutschen Bahn voranbringen. (Quelle: dpa)

Der frühere Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) geht nun offenbar doch Anfang 2015 zur Deutschen Bahn. Dort soll er für die Beziehungen zur Politik zuständig sein. Mit dem Wechsel habe das Unternehmen zwölf Monate Karenzzeit abgewartet. Sein erwarteter Wechsel hatte zu Diskussionen über den kurzfristigen Wechsel von Politikern zu Wirtschaftsunternehmen geführt.

Pofalla soll dem Bericht zufolge ab dem Jahreswechsel 2015 als Konzernbevollmächtigter unterhalb des Vorstands unter anderem Kontakte zu Politik und Wirtschaft pflegen und für internationale Geschäftsbeziehungen zuständig sein.

"Am Mittwoch werde ich mit dem Aufsichtsrat über die Personalie Pofalla sprechen", kündigte Bahnchef Rüdiger Grube am Rande der 125-Jahre-Jubiläumsfeier des Bremer Hauptbahnhofs an diesem Wochenende laut eines Berichts des Bremer "Weser-Kurier" an.

Diskussionen um Karenzzeit

Eine gesetzlich vorgeschriebene Karenzzeit existiert bislang nicht. Als Reaktion auf die Debatte hatte Grube dem Aufsichtsrat der Bahn im März eine zwölfmonatige Karenzzeit bei Wechseln von Politkern zur Bahn vorgeschlagen.

Im Dezember hatte Pofalla angekündigt, sich aus der Politik zurückzuziehen. Er gab familiäre Gründe für seine Entscheidung an.

Seit Anfang des Jahres wurde darüber spekuliert, dass der frühere Minister Pofalla zur Bahn wechseln könne und dort unter anderem die Kontakte zur Politik verantworten soll. Dies hatte die heftigen Diskussion über Wechsel von Politikern zu Wirtschaftsunternehmen angestoßen.

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