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"Hartz-IV-Rebellin" Hannemann mit Teil-Niederlage vor Gericht

Kein Eilbedarf  

Teil-Niederlage für "Hartz-IV-Rebellin" Hannemann

17.07.2014, 16:27 Uhr | dpa-AFX

"Hartz-IV-Rebellin" Hannemann mit Teil-Niederlage vor Gericht. Die als "Hartz-IV-Rebellin" bekanntgewordene Inge Hannemann will zurück in ihren alten Job (Quelle: dpa)

Die als "Hartz-IV-Rebellin" bekanntgewordene Inge Hannemann will zurück in ihren alten Job (Quelle: dpa)

Die als "Hartz-IV-Rebellin" bekanntgewordene Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann hat vor dem Hamburger Arbeitsgericht teilweise eine Niederlage erlitten. Sie wollte sich in einem Eilverfahren dagegen wehren, dass sie die Stadt Hamburg aus dem Jobcenter abgezogen und in die Sozialbehörde versetzt hatte. Doch das Gericht konnte keine Eilbedürftigkeit erkennen und lehnte entsprechende Anträge ab. Im Oktober soll es dazu nun ein reguläres Hauptsacheverfahren geben.

Hannemann war im April 2013 suspendiert worden, weil sie sich gegen das "System Hartz IV" wehrte. Ob die Freistellung rechtens war, wird noch in einem anderen Prozess vor dem Arbeitsgericht verhandelt.

Vor zwei Wochen hatte die Stadt die sogenannte Abordnung Hannemanns an das Jobcenter Altona beendet und ihr einen neuen Arbeitsplatz in der Sozialbehörde zugewiesen. Dagegen wehrt sich die Frau. Sie habe für diese Stelle gar nicht die notwendigen Qualifikationen, argumentiert sie.

Umstrittene "Hartz-IV-Rebellin"

Hannemann ist derzeit krankgeschrieben und hat die neue Stelle bislang nicht angetreten. Die 46-Jährige will zurück ins Jobcenter. "Ich mag den Job, und ich bin immer noch der Meinung, dass ich wirklich das System von innen heraus reformieren kann", hatte sie dazu in einem früheren dpa-Interview erklärt. Hannemann war im Jobcenter Hamburg-Altona seit Herbst 2011 in Teilzeit beschäftigt und dort zuständig für Jugendliche, deren Vermittlung als schwierig galt.

Die umstrittene "Hartz-IV-Rebellin" pocht vor allem auf die Abschaffung von Sanktionen gegen Langzeitarbeitslose, die Termine nicht einhalten oder Jobangebote ablehnen. Die Hartz-IV-Kritikerin ist umstritten. Während die einen ihr Selbstdarstellung vorwerfen, loben sie andere als mutige Frau. Zahlreiche Unterstützer begleiten sie zu jedem Gerichtstermin.

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