Sie sind hier: Home > Finanzen > Karriere >

Deutsche Bank: Erste Frau im Vorstand

Erste Frau in Spitzenkomitee  

Deutsche-Bank-Führung wird - etwas - weiblicher

30.07.2014, 11:16 Uhr | dpa-AFX

Deutsche Bank: Erste Frau im Vorstand. Ab 1. August neu im erweiterten Deutsche-Bank-Vorstand: die Französin Sylvie Matherat (Quelle: Deutsche Bank/Sylvie Matherat)

Ab 1. August neu im erweiterten Deutsche-Bank-Vorstand: die Französin Sylvie Matherat (Quelle: Deutsche Bank/Sylvie Matherat)

Die Führung der Deutschen Bank wird - etwas - weiblicher: Als erste Frau zieht zum 1. August Sylvie Matherat in den erweiterten Vorstand (Group Executive Committee) des größten deutschen Geldhauses ein. Damit hält Co-Chef Jürgen Fitschen Wort, der schon Mitte März 2012 - zweieinhalb Monate bevor er gemeinsam mit Anshu Jain die Konzernführung übernahm - verkündet hatte: "Ich werde nicht in den Ruhestand gehen, bevor wir nicht eine Frau im Vorstand haben - wozu ich auch das Group Executive Committee zähle."

Die Verpflichtung der Französin lässt allerdings nicht nur wegen ihres Geschlechts aufmerken: Matherat arbeitete seit 1986 bei der französischen Notenbank und war dort zuletzt unter anderem mit den Themen Regulierung und Finanzstabilität befasst.

Bei der Deutschen Bank soll die 52-Jährige, die verheiratet ist und drei Kinder hat, die Kontakte zu Regierungen und Aufsehern pflegen. Das ist angesichts des gewaltigen Berges an juristischen Streitigkeiten des Instituts sowie strengen Vorgaben der Regulatoren absehbar keine einfache Aufgabe.

Mit Matherats Eintritt in die Deutsche Bank hat der erweiterte Vorstand des deutschen Branchenprimus dann inklusive der sieben Vorstände 20 Mitglieder.

Deutschland schreibt bald Geschlechterquote vor

Das Thema Frauen in Führungspositionen erhitzt seit Jahren auf nationaler wie europäischer Ebene die Gemüter. In Deutschland soll die Zeit der Appelle und freiwilligen Selbstverpflichtungen bald der Vergangenheit angehören: Die Bundesregierung will von 2016 an für Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen eine Geschlechterquote von 30 Prozent vorschreiben. Familienministerin Manuela Schwesig und ihr Justiz-Kollege Heiko Maas (beide SPD) treiben das Thema voran.

Matherat ist binnen Jahresfrist bereits die zweite Frau, die von der französischen Aufsicht in eine führende Position in der Bankenmetropole Frankfurt wechselt: Aufseiten der künftigen zentralen Bankenaufsicht unter Führung der Europäischen Zentralbank (EZB) wird sie künftig mit ihrer Landsfrau Danièle Nouy zu tun haben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
15,- € Gutschein für Sie - nur bis zum 22.09.2019
bei MADELEINE

shopping-portal