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Bosch erlaubt Privattelefonate und Surfen am Arbeitsplatz

Leichterer Arbeitsalltag  

Bosch erlaubt Privattelefonate und Surfen am Arbeitsplatz

10.10.2014, 16:27 Uhr | AFP, dpa

Bosch erlaubt Privattelefonate und Surfen am Arbeitsplatz. Bei Bosch ist privates Telefonieren, Mailen und Surfen am Arbeitsplatz jetzt offiziell erlaubt (Quelle: imago/Belga)

Bei Bosch ist privates Telefonieren, Mailen und Surfen am Arbeitsplatz jetzt offiziell erlaubt (Quelle: imago/Belga)

Die Mitarbeiter bei Bosch können künftig am Arbeitsplatz E-Mail, Internet und Telefon ganz offiziell auch privat nutzen. Den Beschäftigten solle damit der Arbeitsalltag erleichtert werden, teilte das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit. Mit dem Betriebsrat wurden dafür neue Vereinbarungen getroffen, die für die Beschäftigten in Deutschland gelten sollen.

Die Bosch-Mitarbeiter können demnach künftig zum Beispiel auf dem Firmencomputer in der Mittagspause privat im Internet surfen oder eine Online-Überweisung abschicken. Sie dürfen auch ihre geschäftliche E-Mail-Adresse oder das Firmentelefon privat nutzen. Allzu pikante Details sollten sie sich bei E-Mails aber besser verkneifen: Nutzer unterschreiben eine Einverständniserklärung, dass der Arbeitgeber im Fall einer nötigen Prüfung Einblick in den E-Mail-Account nehmen kann.

Bosch will nach eigenen Angaben mit einheitlichen Regeln das mobile Arbeiten vereinfachen. "Wir wollen den Wandel unserer Arbeitskultur weiter voranbringen, weil wir von den Vorteilen flexibler Arbeitsmodelle überzeugt sind", erklärte Arbeitsdirektor Christoph Kübel. Die freie Wahl von Arbeitsort und -zeit steigere die Zufriedenheit der Mitarbeiter, liefere bessere Arbeitsergebnisse und stärke die Kreativität.

Viele nutzen Arbeitgeber-Einrichtungen privat

Arbeitsschützer sehen darin zwar eine Form von Wertschätzung der Belegschaft. Allerdings seien private E-Mails und Telefonate für viele Beschäftigte längst Alltag, sagte Frank Brenscheidt von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. "Dadurch wird sich nicht die gesamte Kultur bei den Beschäftigten verändern."

Bosch setze ganz auf die Eigenverantwortung seiner Leute, erklärte ein Sprecher. Langwierige private Telefonate dürften sich nach Einschätzung des Unternehmens aber ohnehin in Grenzen halten.

Neben der Erlaubnis, Dienstgeräte privat zu nutzen, lässt der Konzern seinen Mitarbeitern künftig zudem die Wahl, von wo aus sie arbeiten möchten - sofern es die Aufgaben zulassen. Dass Mitarbeiter das Diensthandy dann auch nach Feierabend am Ohr haben, sollen die Neuerungen Bosch zufolge aber nicht bedeuten, betonte ein Sprecher. "Freizeit bleibt Freizeit."

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