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Machtkampf im Tönnies-Clan spitzt sich zu

Schalke-Boss feuert Anwalt  

Machtkampf im Tönnies-Clan spitzt sich zu

11.10.2014, 14:43 Uhr | t-online.de

Machtkampf im Tönnies-Clan spitzt sich zu. Familien-Clinch: Clemens Tönnies (links) und sein Neffe Robert können nicht mehr so gut miteinander (Quelle: dpa)

Familien-Clinch: Clemens Tönnies (links) und sein Neffe Robert können nicht mehr so gut miteinander (Quelle: dpa)

Der fleischproduzierende Schalke-Boss Clemens Tönnies hat offenbar Muffensausen bekommen und zieht die Reißleine: Nach exklusiven Informationen der "Wirtschaftswoche" hat Tönnies vier Wochen vor Beginn des entscheidenden Prozesses im Kampf um die Macht in Deutschlands größtem Fleischkonzern mit seinem Neffen Robert seine Anwälte gewechselt.

Die Auseinandersetzung der beiden vorm Landgericht in Bielefeld geht schon in die zweite Runde, und Schalke-04-Boss Tönnies hat offensichtlich Angst, sie ebenso zu verlieren wie schon die erste. Dann wäre er die Macht in dem Fleischkonzern, der seinen Namen trägt und einen Jahresumsatz von 5,6 Milliarden Euro aufweist, endgültig los.

Frankfurt statt Düsseldorf

In der erste Runde ging es ums doppelte Stimmrecht von Clemens Tönnies. Eigentlich halten er und sein Neffe Robert Tönnies jeweils 50 Prozent der Anteile an der "Tönnies Lebensmittel GmbH & Co. KG". Durch das doppelte Stimmrecht hatte der Schalke-Boss dennoch die Nase vorn. Dies aber kippte das Landgericht Bielefeld vor knapp einem halben Jahr.

Vertreten wurde Tönnies damals durch die renommierte Kanzlei "Hengeler Müller" aus Düsseldorf, die er offenbar für die juristische Niederlage verantwortlich macht. Nach Informationen der "Wirtschaftswoche" wird den kommenden Prozess jetzt die Frankfurter Kanzlei "Noerr" übernehmen. Ein Clemens-Sprecher bestätigte dies gegenüber dem Wirtschaftsmagazin; die beiden Kanzleien äußerten sich dazu bislang nicht.

K.o. in der zweiten Runde?

Im zweiten Verfahren von Bielefeld versucht jetzt Neffe Robert die aktuelle Pattsituation mit seinem Onkel in einen eindeutigen Sieg zu verwandeln: Er und sein Bruder, der ebenfalls Clemens heißt, hatten 2008 ihrem Onkel jeweils fünf Prozent der Firmenanteile geschenkt. Das soll jetzt wieder rückgängig gemacht werden - wegen "groben Undanks", wie es heißt.

Verliert der Schalke-Boss diesen Prozess, verliert er auch die Macht im Konzern - der endgültige K.o. Um das zu verhindern, muss er sich jetzt auf Frankfurter statt auf Düsseldorfer Hilfe verlassen.

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