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Arbeitslosenzahl in Deutschland sinkt auf Dreijahrestief

Bundesagentur für Arbeit  

Arbeitslosenzahl fällt auf Dreijahrestief

30.10.2014, 12:06 Uhr | rtr, dpa

Arbeitslosenzahl in Deutschland sinkt auf Dreijahrestief. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten sinkt die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland (Quelle: dpa)

Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten sinkt die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland (Quelle: dpa)

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Oktober unerwartet deutlich auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahren gesunken. Bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren 2,73 Millionen Arbeitslose registriert. Das seien 75.000 weniger gewesen als im September und 68.000 weniger als vor einem Jahr, teilte die Behörde in Nürnberg mit.

Noch niedriger war die Arbeitslosenzahl zuletzt im November 2011. "Die aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten zeigen sich auf dem Arbeitsmarkt nicht", erklärte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen ging die Arbeitslosenzahl laut BA im Monatsvergleich um 22.000 zurück. Experten hatte eine Zunahme erwartet.

Saisonbereinigt sank die Arbeitslosenzahl in Deutschland im Oktober um 22.000 auf 2,88 Millionen. Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl ging im Westen Deutschlands um 18.000 zurück, im Osten sank sie um 4000.

517.000 offene Stellen

Bei den Arbeitsagenturen sind derzeit bundesweit 517.000 offene Stellen gemeldet. Dies ist ein Anstieg binnen Jahresfrist um 51.000. Besonders gesucht sind zurzeit Arbeitskräfte in den Berufsfeldern Metall, Verkehr und Logistik, Mechatronik, Energie und Elektro, Verkauf, Maschinen- und Fahrzeugtechnik. Auch in Gesundheitsberufen sowie in Hotels und Gastronomie werden Mitarbeiter gesucht.

Krisen könnten den Arbeitsmarkt belasten

Für die kommenden Monate erwarten die Arbeitsmarktexperten allenfalls eine verhaltene Entwicklung. Grund sei die anhaltende Konjunkturschwäche. Auch die Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten hinterließen inzwischen stärkere Schleifspuren in der deutschen Wirtschaft. Bis zum Jahresende rechnen die Fachleute daher mit keiner durchgreifenden Besserung der Arbeitsmarktlage, aber auch nicht mit einer Jobkrise.

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