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Flugbegleiter verweigern Abflug aus Terrorangst - fristlose Kündigung

Schmiererei auf Flugzeug  

Flugbegleiter verweigern aus Angst den Abflug - und werden fristlos gefeuert

09.01.2015, 14:28 Uhr | t-online.de

Flugbegleiter verweigern Abflug aus Terrorangst - fristlose Kündigung. Das Heck der United-Airlines-Maschine mit der verdächtigen Schmiererei (Quelle: Katz, Marshall & Banks)

Das Heck der United-Airlines-Maschine mit der verdächtigen Schmiererei (Quelle: Katz, Marshall & Banks)

Zwei an ein Flugzeug-Heck geschmierte Fratzen sorgen für einen juristischen Streit. Die "Washington Post" berichtete, dass 13 fristlos entlassene Flugbegleiter von United Airlines um ihre Wiedereinstellung kämpfen. Sie hatten im vergangenen Sommer nach einer verdächtigen Nachricht am Flugzeug aus Terrorangst den Flug verweigert und wurden daraufhin entlassen.

Am 14. Juli 2014 - nur wenige Monate nach dem Verschwinden des Malaysia Airlines Flugs MH370 - hatte ein Pilot an seinem Verkehrsflugzeug kurz vorm Abflug die Worte "Bye, bye" und zwei grinsende Gesichter entdeckt.

Flugpersonal nahm Hinweise ernst

Der Flug sollte mit 300 Passagieren an Bord von San Francisco nach Hongkong fliegen, so die "Washington Post". Den Passagieren sei zunächst gesagt worden, der Start verzögere sich aus "technischen Gründen". Einer Flugbegleitern sagte man, es gebe "ein Sicherheitsproblem". Sie solle aber ruhig bleiben und den anderen Mitarbeitern keine Angst machen. Die Stewardess informierte jedoch die Kollegen, die die Schmierereien als Hinweis auf einen geplanten Terroranschlag deuteten.

Daraufhin bestanden die Flugbegleiter auf einer Durchsuchung des Fliegers, was aber nicht geschah. Sie verweigerten den Flug, der dann gecancelt werden musste. Die Airline feuerte das Personal daraufhin fristlos, bis heute sind sie arbeitslos. Nun kämpfen sie vor Gericht um ihre Jobs.

David Marshall, ein Anwalt der gekündigten Flugbegleiter, sagte laut "Washington Post", seine Klienten hätten vor dem Hintergrund der Vorkommnisse um Malaysia Airlines verständlich gehandelt. Zudem habe es gerade eine Woche zuvor verschärfte Sicherheitshinweise bezüglich Handys gegeben. Das Personal nahm die Hinweise ernst.

United Airlines verteidigt Kündigungen

Eine Sprecherin der Fluglinie sagte, man werde die Entscheidung der Kündigung energisch verteidigen. Alle Sicherheitsrichtlinien seien befolgt worden - inklusive einer umfassenden Untersuchung vor dem Boarding. Die Maschine sei in einem einwandfreien Zustand gewesen: "Die Piloten, die Mechaniker und die Sicherheitskräfte hatten das Flugzeug für absolut sicher befunden", so Christen David, die Sprecherin von United Airlines.

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