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Karstadt plant 3-Klassen-System: Billiglohn für Mitarbeiter

Niedriglohn-Posten  

Karstadt plant Drei-Klassen-System für Mitarbeiter

02.02.2015, 12:51 Uhr | AFP

Karstadt plant 3-Klassen-System: Billiglohn für Mitarbeiter. Weniger Jobs, weniger Lohn, weniger Filialen: Karstadt konkretisiert seine Pläne (Quelle: dpa)

Weniger Jobs, weniger Lohn, weniger Filialen: Karstadt konkretisiert seine Pläne (Quelle: dpa)

Karstadt hat seine Pläne zum Stellenabbau weiter konkretisiert. Die "Süddeutsche Zeitung" zitierte aus einem 32-seitigen Umstrukturierungskonzept des angeschlagenen Warenhauskonzerns. Demnach soll in den Karstadt-Filialen bis 2016 die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 1271 auf 8170 reduziert werden. Zudem soll es künftig drei Klassen von Mitarbeitern geben.

Die Personalkosten sollen auf diese Weise um 64 Millionen Euro auf 308 Millionen Euro gesenkt werden. Im Bereich der Abteilungsleiter im Verkauf soll dem Bericht nach fast jede zweite Stelle wegfallen.

Dem Konzept zufolge soll es in den Häusern außerdem künftig drei Gruppen von Karstadt-Mitarbeitern geben: Verkäufer, Kassierer und Mitarbeiter, die in neu geschaffene Warenservice-Teams wechseln sollen. Diese Warenservice-Mitarbeiter sollen künftig vor allem die Ware auspacken und die Regale einräumen.

Von dieser Regelung könnten nach Angaben der Gewerkschaft Ver.di bis zu 1100 Mitarbeiter betroffen sein. Demnach bedeutet das Lohneinbußen für die Mitarbeiter in Höhe von etwa 300 Euro.

Die kriselnde Warenhauskette will in diesem Jahr sechs Filialen schließen, über 300 Mitarbeiter sind davon betroffen. Weitere Standorte stehen nach Angaben der Karstadt-Spitze auf dem Prüfstand, weshalb Ver.di zufolge zusätzliche 2000 der insgesamt 17.000 Karstadt-Mitarbeiter um ihren Job fürchten müssen. Im Gespräch sind außerdem Einsparungen beim Weihnachts- und Urlaubsgeld.

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