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Siemens will weltweit 7400 Jobs abbauen

Insider-Informationen  

Siemens will weltweit 7400 Stellen streichen

05.02.2015, 16:56 Uhr | dpa, rtr

Siemens will weltweit 7400 Jobs abbauen. Dem geplanten Konzernumbau bei Siemens werden mehrere Tausend Stellen zum Opfer fallen. (Quelle: dpa)

Dem geplanten Konzernumbau bei Siemens werden mehrere Tausend Stellen zum Opfer fallen. (Quelle: dpa)

Schlanker und kundennäher soll Siemens werden. Das erklärte kürzlich Joe Kaeser, der Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Technikkonzerns. Ein Insider ließ nun durchblicken, was der Konzernumbau für die Mitarbeiter bedeutet: Siemens will weltweit 7400 Stellen streichen.

In Deutschland stünden gut 3000 Stellen vor dem Aus, berichtete eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Ein Siemens-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern. Seit Mittwoch beraten Unternehmensführung und Arbeitnehmervertreter im Wirtschaftsausschuss über die Auswirkungen des Umbaus auf die Arbeitsplätze. Es wird damit gerechnet, dass Siemens an diesem Freitag über die Details informiert.

Siemens vor großem Umbau

Um den Technikriesen effizienter zu machen, hat Siemens-Chef Kaeser die Einteilung des Geschäfts in Sektoren aufgehoben und die Zahl der Divisionen von 16 auf neun gekappt. Die Medizintechnik soll verselbstständigt werden. Aktivitäten wie die Hörgerätesparte oder der Anteil am Hausgerätehersteller BSH wurden verkauft.

Geschäftlich will Kaeser den Konzern auf Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung ausrichten. Zuletzt lief es für den Elektroriesen nicht rund: Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (30. September) hatte Siemens einen Gewinneinbruch verbucht.

Bereits seit Monaten wird spekuliert, dass durch den Umbau Tausende Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen dürften. Die Schätzungen reichten dabei von 5000 bis 15.000 Stellen. Kaeser selbst hatte erklärt, dass zunächst die Arbeitnehmervertreter im Wirtschaftsausschuss, dann die Mitarbeiter und schließlich die Öffentlichkeit informiert werden sollten.

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