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Gerhard Schröder stellt sich hinter VW-Patriarch Ferdinand Piëch

"Unermesslich viel getan"  

Altkanzler Schröder stärkt VW-Patriarch Piëch den Rücken

22.04.2015, 12:03 Uhr | dpa

Gerhard Schröder stellt sich hinter VW-Patriarch Ferdinand Piëch. Ferdinand Piëch (li.) und Gerhardt Schröder im Jahre 1996. Schröder war damals noch Ministerpräsident Niedersachsens. (Quelle: dpa)

Ferdinand Piëch (li.) und Gerhardt Schröder im Jahre 1996. Schröder war damals noch Ministerpräsident Niedersachsens. (Quelle: dpa)

In der vergangenen Woche hatte die Spitze des VW-Konzerns ihren Machtkampf offen ausgetragen. Nun hat Gerhard Schröder Partei für Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch ergriffen. Der frühere Vorstandschef habe für den Konzern und die Beschäftigten "unermesslich viel getan", sagte der Altkanzler, der als niedersächsischer Ministerpräsident von 1990 bis 1998 selbst im obersten Kontrollgremium der Wolfsburger gesessen hatte, der "Bild"-Zeitung.

"Das Unternehmen braucht weiterhin seine Expertise, seine Kontakte und seinen strategischen Fähigkeiten", so Schröder.

Schröder warnt vor "großem Fehler"

Obwohl Piëch in einem "Spiegel"-Interview von Vorstandschef Martin Winterkorn abgerückt war, hatte sich eine Mehrheit der Mitglieder des Aufsichtsrats hinter den aktuellen Konzernchef gestellt. Daraufhin war auch Kritik am Vorgehen des VW-Patriarchen Piëch laut geworden.

Schröder warnte davor, die Erfahrung des 78-Jährigen bei der künftigen Ausrichtung von Volkswagen zu unterschätzen: "Der Aufsichtsrat würde einen großen Fehler machen, wenn er jetzt von seinem Aufsichtsratschef abrücken würde." Er selbst habe als Regierungschef in Hannover 1993 den Manager "gegen Widerstände" an die VW-Spitze geholt. "Alle müssen jetzt an einem Strang ziehen: der Vorstand, der Aufsichtsrat, die Aktionäre und der Betriebsrat."

Audi-Chef: Andere Themen wichtiger

Der Betriebsratschef der VW-Tochter Audi hatte zuvor bereits eine Rückkehr zu Sachthemen gefordert. "Vor allem die Frage, wie wir mit den Auswirkungen in den Krisenherden dieser Welt umgehen, sollte im Vordergrund stehen", sagte Peter Mosch dem "Handelsblatt". Es sei nicht gut gewesen, Personalfragen öffentlich zu diskutieren.

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