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VW-Machtkampf: Ferdinand Piëch soll nicht mehr tragbar sein

VW-Machtkampf  

"Spiegel": Piëch soll für Aufsichtsrat nicht mehr tragbar sein

24.04.2015, 16:29 Uhr | dpa, rtr

VW-Machtkampf: Ferdinand Piëch soll nicht mehr tragbar sein. Volkswagen-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch. (Quelle: dpa)

Volkswagen-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch hat den Machtkampf verloren. (Quelle: dpa)

Die Diskussionen um VW-Chef Martin Winterkorn halten an: Nun gerät Ferdinand Piëch immer stärker unter Druck, schreibt der "Spiegel". Er sei als Aufsichtsratsvorsitzender des VW-Konzerns nicht mehr tragbar, zitierte das Magazin namentlich nicht genannte Mitglieder des Kontrollgremiums.

Piëch hatte am Donnerstag Berichte dementiert, er forciere hinter den Kulissen weiter die Ablösung von Winterkorn: "Herr Winterkorn und ich haben uns vergangene Woche ausgesprochen und uns auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit geeinigt."

NDR, dpa und "Welt" berichteten hingegen, der Aufsichtsratschef suche in seiner Familie eine Mehrheit, um den VW-Chef doch noch vor der Hauptversammlung am 5. Mai aus dem Amt zu drängen.

Dem "Spiegel"-Bericht zufolge soll Piëch Anfang der Woche Porsche-Chef Matthias Müller gebeten haben, sich für einen Wechsel auf die Position des Vorstandsvorsitzenden des Wolfsburger Autokonzerns vorzubereiten. Das wäre ein Verstoß gegen den Beschluss des Aufsichtsratspräsidiums. Dieses hatte sich mit Mehrheit hinter Winterkorn gestellt und Piëch damit eine herbe Abstimmungsniederlage zugefügt.

VW-Aufsichtsratspräsidium: "bestmöglicher" Vorstandschef

Am vergangenen Freitag hatte zunächst das VW-Aufsichtsratspräsidium Winterkorn gestärkt und angekündigt, dessen bis Ende 2016 laufender Vertrag könne eventuell verlängert werden. Das Präsidium hatte festgestellt, Winterkorn sei der "bestmögliche" Vorstandschef. Das Gremium ist ein zentraler Machtfaktor bei VW.

Piëch war zuvor von Winterkorn abgerückt. Er hatte dem Vorstandschef vor knapp zwei Wochen überraschend das Vertrauen entzogen und Europas größten Autokonzern damit in eine Führungskrise gestürzt. Bei einem Sondertreffen des Aufsichtsratspräsidiums vergangene Woche kam es daraufhin beinahe zu einer Revolte gegen den mächtigen Porsche-Enkel.

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