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Flüchtlinge als Jobmotor: Rekordnachfrage nach Arbeitskräften

Flüchtlinge als Jobmotor  

Rekordnachfrage nach Arbeitskräften

04.01.2016, 17:20 Uhr | dpa , AFP

Flüchtlinge als Jobmotor: Rekordnachfrage nach Arbeitskräften. Flüchtlinge im Brückenpraktikum bei Daimler. Doch auch das Flüchtlingsmanagement sorgt für eine vermehrte Nachfrage nach Arbeitskräften. (Quelle: dpa)

Flüchtlinge im Brückenpraktikum bei Daimler. Doch auch das Flüchtlingsmanagement sorgt für eine vermehrte Nachfrage nach Arbeitskräften. (Quelle: dpa)

Im Dezember hat es in Deutschland so viele freie Stellen gegeben wie selten zuvor. Der Stellenindex BA-X der Bundesagentur für Arbeit (BA) kletterte zum Jahresende um einen Punkt auf 206 Zähler. Das ist der höchste Wert seit Einführung des Stellenbarometers im Jahr 2004.

Insgesamt lag der Index demnach in den meisten Monaten des vergangenen Jahres mit mehr als 20 Punkten "signifikant" über dem Wert des jeweiligen Vorjahresmonats. Der Stellenindex beruht auf den bei der BA gemeldeten Jobangeboten in Deutschland. Ihre Dezember-Arbeitslosenzahlen veröffentlicht die Bundesagentur erst am Dienstag. 

Nach BA-Angaben erweist sich derzeit vor allem die personalintensive Betreuung von Flüchtlingen als Jobmotor. So verzeichneten die Arbeitsagenturen eine starke Nachfrage nach Wach- und Sicherheitspersonal, sozialen Fachkräften und Verwaltungsmitarbeitern.

Jobchancen im Handel und in Gesundheitsberufen

In erster Linie sei aber die unverändert gute wirtschaftliche Lage in Deutschland für die weiter steigende Zahl der offenen Stellen verantwortlich, betonte die Bundesbehörde. Davon profitiere vor allem die Dienstleistungswirtschaft, wo derzeit die meisten Leute gesucht würden.

Besonders viele freie Stellen gab es zuletzt im Handel sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. Zudem spiele eine Rolle, dass viele Stellen mangels geeigneter Kräfte immer länger unbesetzt blieben. Auch das Angebot an Teilzeitjobs sei gestiegen.

Rekord auch bei der Erwerbstätigkeit

Gleichzeitig meldete das Statistische Bundesamt einen Rekord bei der Erwerbstätigkeit für das vergangene Jahr. Fast 43 Millionen Menschen mit Wohnsitz in der Bundesrepublik waren im Jahresschnitt erwerbstätig - so viele wie noch nie. Und dies trotz der Einführung des Mindestlohns vor einem Jahr. Die Zahl lag um 324.000 Personen oder 0,8 Prozent höher als 2014. Erneut gab es dabei auch mehr Jobs mit voller Sozialversicherungspflicht.

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