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Martin Senn ist tot: Ex-Zurich-Chef begeht Selbstmord

Trauer um Martin Senn  

Ex-Chef der Zurich Insurance Group begeht Selbstmord

30.05.2016, 17:20 Uhr | rtr, t-online.de

Martin Senn ist tot: Ex-Zurich-Chef begeht Selbstmord. Bestürzung über den Selbstmord des langjährigen Chefs der Zurich Insurance Group. (Quelle: Reuters)

Bestürzung über den Selbstmord des langjährigen Chefs der Zurich Insurance Group. (Quelle: Reuters)

Das Schweizer Versicherungsunternehmen Zurich Insurance Group wird erneut vom Selbstmord eines Spitzenmanagers erschüttert. Der langjährige frühere Konzernchef Martin Senn hat sich das Leben genommen, wie der Konzern bestätigte. 

"Die Familie von Martin Senn hat uns darüber informiert, dass Martin am letzten Freitag freiwillig aus dem Leben geschieden ist", hieß es in der Mitteilung.

Nach mehreren Gewinnwarnungen zurückgetreten

Aus Respekt vor Senn und Rücksicht auf die Familie will sich Zurich nicht weiter zu der Sache äußern. "Die Nachricht vom plötzlichen Tod von Martin Senn hat uns fassungslos gemacht und tief erschüttert", hieß es weiter. "Mit Martin verlieren wir nicht nur einen verdienstvollen ehemaligen CEO und wertvollen früheren Arbeitskollegen, sondern auch einen herzensguten Freund."

Senn war im Dezember nach mehreren Gewinnwarnungen als Zurich-Chef zurückgetreten. Im vergangenen Jahr brach der Überschuss um mehr als die Hälfte auf 1,8 Milliarden Dollar ein. Zurich verschärfte seinen Sparkurs und streicht 8000 der konzernweit 55.000 Stellen. Der 59-jährige Schweizer Senn hatte Europas fünftgrößten Versicherungskonzern seit 2009 gelenkt. Seit März dieses Jahres steht der frühere Generali-Chef Mario Greco an der Spitze.

Zurich war bereits 2013 vom Selbstmord seines Finanzchefs Pierre Wauthier erschüttert worden. In einem Abschiedsbrief hatte er dem damaligen Zurich-Präsidenten Josef Ackermann vorgeworfen, ein unerträgliches Arbeitsklima geschaffen zu haben.

Der frühere Deutsche-Bank-Chef Ackermann nahm drei Tage danach seinen Hut als Präsident, wies zugleich aber eine Schuld an dem Selbstmord zurück. Eine von Zurich durchgeführte Untersuchung kam zum Schluss, dass Wauthier nicht übermäßig unter Druck gesetzt wurde.

Anmerkung der Redaktion: Suizidalität ist ein schwerwiegendes gesundheitspolitisches und gesellschaftliches Problem. Wenn Sie selbst zu dem Kreis der Betroffenen gehören, finden Sie z.B. Hilfe bei der Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter den Rufnummern 0800-1110111 oder 0800-1110222 sind die Berater rund um die Uhr erreichbar. Die Anrufe sind anonym. Hilfe für Angehörige und Betroffene bietet auch der Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker durch Telefon- und E-Mail-Beratung: Unter der Rufnummer 01805-950951 und der Festnetznummer 0228-71002424 sowie der E-Mailadresse seelefon@psychiatrie.de können die Berater kontaktiert werden. Direkte Anlaufstellen sind zudem Hausärzte sowie auf Suizidalität spezialisierte Ambulanzen in psychiatrischen Kliniken.

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