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Angst vor Überalterung der Gesellschaft steigt

Lieber länger arbeiten  

Angst vor Überalterung der Gesellschaft steigt

08.03.2018, 08:06 Uhr | Carsten Linnhoff, dpa

Angst vor Überalterung der Gesellschaft steigt. Frau und ältere Frau (Quelle: Getty Images/Obencem)

Demographischer Wandel: Viele Ältere sehen die aktuelle Entwicklung sehr kritisch. (Quelle: Obencem/Getty Images)

Immer mehr Menschen in Deutschland sehen große Risiken für die Gesellschaft durch die Überalterung. Allerdings befürchtet nur eine Minderheit Folgen für sich selbst und das eigene Umfeld.

Die Überalterung der Gesellschaft wird von einer Mehrheit der Deutschen laut einer Umfrage vor allem mit Risiken verbunden. Fast zwei Drittel verbinden den demografischen Wandel mit Altersarmut, längerer Lebensarbeitszeit und steigenden Rentenbeiträgen, wie eine Befragung der Bertelsmann-Stiftung zeigt. Dabei stieg der Anteil der Menschen, die sich vor den Folgen des demografischen Wandels fürchten, in den vergangen Jahren deutlich an. 2014 sahen in der Alterung der Gesellschaft noch 55 Prozent ein Problem. Drei Jahre später sind es bereits 65 Prozent.

Präferenz, früher in den Ruhestand zu gehen, sinkt deutlich

Zugleich ist die Bereitschaft gestiegen, länger zu arbeiten. 2002 wollten noch 52 Prozent der Befragten früher als gesetzlich vorgeschrieben in den Ruhestand gehen, 2017 ist dieser Anteil auf 25 Prozent zurückgegangen. Im gleichen Zeitraum verdoppelte sich von 5 auf 12 Prozent der Anteil derer, die über die Ruhestandsgrenze hinaus arbeiten wollen. "Wir waren überrascht, wie stark die Präferenz abgenommen hat, lieber früher als gesetzlich vorgesehen in Rente zu gehen", sagt Projektleiter André Schleiter.

Überraschend ist auch, dass eine Mehrheit der Befragten für das Land Risiken sieht, aber nur eine Minderheit – etwas mehr als ein Viertel der Befragten – Folgen für sich und das persönliche Umfeld befürchtet.

Sorge um die demografische Entwicklung

Von der Politik wünschten sich die Befragten beispielsweise, "dass der Pflegeberuf attraktiver wird und dass sie beim Aufbau einer privaten Altersvorsorge unterstützt werden", sagt Schleiter. Bei den Maßnahmen, die aus Sicht der Bürger wichtig seien, um den demografischen Wandel in den Griff zu bekommen, zeigten sich die Sorgen der Befragten sehr deutlich.

Der demografische Wandel bedeutet, dass es immer mehr ältere und immer weniger jüngere Menschen gibt. Im nächsten Jahrzehnt werden verstärkt die geburtenstarken Jahrgänge, die sogenannten "Babyboomer", in Rente gehen. Heute zahlen sie noch Beiträge in die Rentenkasse ein, bald sind sie dann selbst Rentenbezieher.

Verwendete Quellen:

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