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Fernpendler: Lange Arbeitswege belasten die Psyche

15 Prozent mehr Fehltage  

Fernpendler: Lange Arbeitswege belasten die Psyche

26.03.2018, 13:59 Uhr | AFP

Fernpendler: Lange Arbeitswege belasten die Psyche. Pendler: Wird die Distanz zum Arbeitsort durch einen Umzug verkürzt, sinkt die Wahrscheinlichkeit zu erkranken. (Quelle: Christoph Schmidt/dpa)

Pendler: Wird die Distanz zum Arbeitsort durch einen Umzug verkürzt, sinkt die Wahrscheinlichkeit zu erkranken. (Quelle: Christoph Schmidt/dpa)

Weites Pendeln kostet nicht nur Zeit, sondern kann auch psychisch krank machen. Je weiter der Arbeitsort entfernt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit depressiver Verstimmungen, Ängste und Sorgen, den Alltag nicht mehr zu meistern. Das zeigt eine Analyse der AOK.

Bei Arbeitnehmern, die mindestens 500 Kilometer zum Arbeitsplatz pendeln müssen, liegt die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen um 15 Prozent höher als bei denjenigen, die höchstens zehn Kilometer Arbeitsweg haben.

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) analysierte die Fehlzeiten ihrer erwerbstätigen Mitglieder. Knapp mehr als die Hälfte der mehr als 13 Millionen erwerbstätigen Mitglieder müssen demnach einen Arbeitsweg von bis zu zehn Kilometern zurücklegen (rund 58 Prozent). Etwa jeder Zehnte (10,6 Prozent) muss mehr als 50 Kilometer fahren.

Wohnortwechsel kann die Psyche entlasten

Bei Beschäftigten, die maximal zehn Kilometer Wegstrecke zum Arbeitsplatz zurücklegen, gab es 2017 demnach durchschnittlich elf Krankschreibungen je hundert Mitglieder aufgrund psychischer Erkrankungen. Bei einer Wegstrecke von mindestens 50 Kilometern waren es bereits zwölf und bei mehr als 500 Kilometern zur Arbeit waren es 12,6 Fälle. Auch die durchschnittlichen Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen stiegen dabei von 2,9 auf 3,4 Fehltage pro AOK-Mitglied.

Wie die Analyse weiter zeigt, kann ein Wohnortwechsel die Psyche entlasten. Wird die Distanz zum Arbeitsort durch einen Umzug verkürzt, kann die relative Wahrscheinlichkeit von Fehltagen aufgrund einer psychischen Erkrankung demnach um bis zu 84 Prozent reduziert werden.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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