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Rückkehrrecht: Gesetzesentwurf zu Teilzeit ab dem 1.1.2019

Rückkehrrecht ab 1. Januar 2019  

Was der Gesetzentwurf zu Teilzeit für Arbeitnehmer bedeutet

17.04.2018, 10:12 Uhr | AFP

Rückkehrrecht: Gesetzesentwurf zu Teilzeit ab dem 1.1.2019. Frau am Laptop schaut auf die Uhr (Quelle: Getty Images/Jacob Ammentorp Lund)

Neuregelung: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat einen Gesetzentwurf fertiggestellt, der einen umfassenden Rückkehranspruch für Beschäftigte von Teil- in Vollzeitarbeit vorsieht. (Quelle: Jacob Ammentorp Lund/Getty Images)

Beschäftigte sollen ab dem 1. Januar 2019 das Recht auf befristete Teilzeit bekommen. "Wir wollen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Teilzeit eine Brücke bauen zurück in Vollzeitbeschäftigung", sagte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) der "Rheinischen Post".

Der entsprechende Gesetzentwurf sei fertig und solle ab dem 17. April 2018 innerhalb der Regierung abgestimmt werden. Demnach sollen künftig alle Beschäftigten in Betrieben ab 45 Arbeitnehmern ein Recht auf eine befristete Teilzeitphase bekommen, die zwischen einem und fünf Jahre dauern kann. Dieses Recht soll für alle Teilzeitvereinbarungen gelten, die ab dem 1. Januar 2019 abgeschlossen werden.

Der Gesetzesentwurf ist ein Kompromiss

Das Rückkehrrecht von Teil- auf Vollzeit war in der vergangenen Legislaturperiode nicht umgesetzt worden. Während die damalige Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) das Rückkehrrecht für Unternehmen ab 15 Beschäftigten vorsah, hatten Union und Arbeitgeber die Schwelle bei 200 Beschäftigten festlegen wollen. Bei dem nun vorgelegten Gesetzentwurf handelt es sich um einen Kompromiss: Bei Betrieben zwischen 45 bis 200 Mitarbeitern soll dieser Anspruch nur einem pro 15 Mitarbeitern gewährt werden.

"Das ist, glaube ich, ein fairer Kompromiss, der der Lebensrealität auch von Unternehmen und Beschäftigten entspricht", sagte Heil im Deutschlandfunk. "Es gibt Phasen im Leben, in denen will man ein Stück runterfahren. Es gibt andere Phasen, in denen will man Vollgas geben", sagte Heil weiter. Das Rückkehrrecht sei auch eine Möglichkeit, Altersarmut zu vermeiden. Aktuell gibt es nur einen Anspruch auf unbegrenzte Teilzeitarbeit. Nach einer Freistellung für Eltern- oder Pflegezeit kann der Arbeitnehmer zudem sicher zur alten Arbeitszeit zurückkehren.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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